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Kommt die WEC 2016 nach Indianapolis? Das US-Magazin "Racer" berichtet von Verhandlungen zwischen Sportwagen-WM FIA WEC und dem Indianapolis Motor Speedway. Im Sommer haben sich beide Parteien bereits zu ersten Gesprächen betroffen, die im Januar in Detroit auf der Auto Show fortgesetzt werden könnten, wenn die FIA WEC dort als einzige Rennserie mit einem eigenen Auftritt vertreten ist. In Indy träumt man von einem WEC-Rennen oder von einem Comeback der United SportsCar Championship in 2016, passend zum 100. Indy 500. Eine lange Sportwagentradition gibt es im "Brickyard" nicht, auch wenn sich das dortige Museum mit einigen historischen Le-Mans-Siegerautos schmückt. Indianapolis war zwischen 2012 und 2014 Austragungsort von Grand-Am-Rennen/United SportsCar, flog aber für 2015 aus dem Kalender.
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Sowohl WEC oder IMSA-Rennen würden 2016 Einzelevents sein, in der Vergangenheit startete die Grand-Am auch schon mal im Rahmenprogramm der NASCAR und fuhr ihre Rennen am Freitag. In den beiden vergangenen Jahren startete die WEC auf dem "Circuit of the Americas" in Austin, das Rennen müsste dann über die Klinge springen. Für Indianapolis spricht, das dort nicht nur die Heimat des neuen Nissan LMP1-Programms ist, sondern dort auch viele weitere Sportwagenteams angesiedelt sind. Neben einem möglichen Rennen in Indianapolis verhandelt die WEC für 2016 auch über die Austragung eines Rennens in Montreal und in Mexiko.
Um Kontakte in den USA zu pflegen und die Geschäfte dort auszubauen leistet sich die FIA WEC mit dem ehemaligen CART-Boss Andrew Craig, der auch Mitglied in der Endurance Kommission der FIA ist, seit diesem Jahr einen eigenen offiziellen Repräsentanten für Nordamerika.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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