Superbike WM • Neu
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Das Debüt des Balaton Circuit im Rahmen der Superbike-WM 2025 begann mit einem Massensturz im ersten Lauf. Die Schikane wird auch am kommenden Wochenende ein gefährliches Nadelöhr sein.
Schlimmer hätte das erste Superbike-Rennen auf dem Balaton Park Circuit nicht beginnen können. Durch die enge erste Kurve kam das Teilnehmerfeld im ersten Rennen auf der neuen Strecke am ungarischen Plattensee unbeschadet, dafür krachte es in der zweiten Kurve gewaltig.
Der Italiener Andrea Iannone hatte einen Highsider, flog von seiner Go-Eleven-Ducati und löste damit eine Kettenreaktion aus. Neben dem Italiener lagen wenig später auch Garrett Gerloff (Kawasaki), Ryan Vickers (Motocorsa Ducati), Iker Lecuona (Honda), Remy Gardner (GRT Yamaha) und die beiden Barni-Ducati-Piloten Danilo Petrucci und Yari Montella im Kiesbett.
Die Folgen für die Piloten waren teils dramatisch: Lecuona fiel verletzungsbedingt für das restliche Wochenende aus. Gardner und Gerloff nahmen zwar am Restart teil, verzichteten aber aufgrund schmerzhafter Prellungen auf die Sonntagsrennen.
Es ist klar, dass die gestürzten Piloten mit gemischten Gefühlen auf die ungarische Piste zurückkehren.
«Es ist großartig, nach einem anstrengenden Wochenende in den Niederlanden wieder Rennen zu fahren. Wir sind alle heiß darauf, unser wahres Potenzial zu zeigen und das Blatt zu wenden», erklärte der Australier Gardner. «Allerdings war Ungarn im vergangenen Jahr nicht gerade unser glücklichstes Wochenende, jedoch haben wir nach dem Zwischenfall ein starkes Tempo gezeigt. Die Strecke scheint uns zu liegen, daher sind wir zuversichtlich, dass wir ein gutes Wochenende haben und solide Ergebnisse erzielen können.»
«Ich habe keine guten Erinnerungen an diese Strecke, da ich hier letztes Jahr in einen Massensturz verwickelt war und das letzte Rennen aussetzen musste», ätzte der einzige Kawasaki-Pilot. «Aber der Lauf am Balaton kommt genau zum richtigen Zeitpunkt und gibt uns die Chance, die Rennen in Assen wiedergutzumachen, bei denen wir nicht das erreicht haben, was wir verdient hätten. Unser Ziel ist es, schnell ein gutes Set-up für unsere Ninja zu finden, deren Eigenschaften recht gut zu dieser kurvenreichen und technischen Strecke passen sollten.»
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