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Formel-1-WM-Leader Kimi Antonelli: Lehrstunde am Heck von Max Verstappen
Kimi Antonelli war im zweiten Training auf dem Autodromo Nazionale di Monza eine Weile hinter Max Verstappen unterwegs. Der Formel-1-WM-Leader verriet hinterher, welche Erkenntnisse er dabei sammelte.
Für Kimi Antonelli gestaltete sich der Trainingsfreitag in Monza nicht wie gewohnt. Grund dafür ist eine Strafversetzung ans Ende der Startaufstellung, die der Lokalmatador hinnehmen muss, weil er mit einer neuen Antriebseinheit unterwegs ist, die das erlaubte Kontingent übersteigt. Statt sich wie üblich auf die Zeitenjagd zu konzentrieren, fokussierte sich der 20-Jährige auf die Rennvorbereitung.
Dabei stand auch das Energie-Management im Fokus. Im zweiten Training folgte er eine ganze Weile dem Red Bull Racing-Renner von Max Verstappen, und brachte dabei einiges in Erfahrung, wie er nach getaner Arbeit berichtete. «Auf dieser Strecke hast du die Qual der Wahl, du kannst so viele verschiedene Dinge tun. Und deshalb war es interessant, beim Longrun hinter anderen Autos herzufahren.»
«Denn dabei kannst du schauen, was sie anders als du machen – wann sie etwa ihre Energie einsetzen. Das war sehr interessant. Und ich konnte da viele Daten sammeln, die wir uns anschauen können», fügte der sechsfache GP-Sieger an.
Obwohl er selbst im Kampf um die Pole nicht eingreifen wird, rechnet er mit einem spannenden Qualifying. Denn er ist sich sicher: «Ferrari hat mit dem neuen Motor definitiv einen Fortschritt erzielt, sie sind beim Speed nun auf Augenhöhe mit uns. Wir wissen auch, wie gut sie in den Ecken sind, deshalb wird das sicherlich ein sehr enger Spitzenfight im Qualifying.»
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