Warnung von Russell: Wie viel ist die Mercedes-Bestzeit am Freitag wert?
Mercedes-Routinier George Russell blieb am Trainingsfreitag in Monza der Schnellste. Der Brite ist dennoch überzeugt: Ein anderes Team gibt auf dem Highspeed-Kurs im Königlichen Park das Tempo vor.
George Russell hat den ersten Tag in Monza bestmöglich beendet: Der Brite aus dem Mercedes-Team drehte im zweiten Training die schnellste Runde und durfte sich über die Bestzeit freuen. Mit 1:22,559 min blieb er etwas mehr als eine Zehntelsekunde schneller als Ferrari-Ass Charles Leclerc, nachdem er in der ersten Session noch drei Zehntel langsamer als der Monegasse geblieben war.
Der Brite ist sich sicher: Die roten Renner aus Maranello geben auf dem Highspeed-Kurs den Ton an. Nach getaner Arbeit erklärte er: «Ferrari wirkte sehr konkurrenzfähig und scheint nach wie vor der Maßstab zu sein, den es zu schlagen gilt.»
Und nicht nur den Gegner aus Maranello hat Russell auf der Rechnung: «Wir wissen auch, wie stark McLaren zuletzt war, und ich habe keinen Zweifel daran, dass sie im Qualifying vorne mit dabei sein werden. Auch Red Bull Racing dürfen wir nicht ausser Acht lassen.»
Trotzdem sei der Auftakt ins 13. Rennwochenende der Saison vielversprechend verlaufen, erklärte der 28-Jährige. Auch der leitende Ingenieur Andrew Shovlin sprach nach dem zweiten Training von einem guten Freitag, warnte aber auch gleichzeitig: «Alle direkten Gegner haben zu verschiedenen Zeitpunkten ein starkes Tempo an den Tag gelegt. Wir sehen nichts als selbstverständlich an, sind aber froh, dass wir offenbar mitkämpfen können.»
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