Fernando Alonso (Aston Martin): Alarm am Auto, nur Probleme!
Doppel-Aus für Aston Martin im Australien-GP. Formel-1-Star Fernando Alonso verriet nach dem Melbourne-Rennen, wie groß die Probleme mit seinem Auto wirklich waren und warum er zweimal abstellte.
Das desolate Bild, das Aston Martin bei den Formel-1-Tests in Bahrain abgab, hat sich im ersten Grand Prix der neuen Saison in Melbourne bestätigt. Das eigentlich so ambitionierte Team aus dem englischen Silverstone konnte mit keinem der zwei Autos das Rennen beenden: Probleme über Probleme.
Fernando Alonso: Alarm am Auto, zweimal abgestellt
Nach einem erstaunlich guten Start (17 auf 10) ging es für Aston-Martin-Pilot Fernando Alonso ganz schnell zurück in die bittere Realität. Der Spanier sagte nach dem Rennen in Melbourne: «Der Start war definitiv der beste Teil des Rennens. Dann sind wir ein wenig auf unsere angestammte Position zurückgefallen. Und dann hatten wir einen Alarm am Auto, sodass wir das Auto einmal komplett anhalten mussten.» Da fuhr Alonso erstmals in die Garage, es wirkte, als wäre das Rennen für ihn beendet. Doch der Spanier fuhr nach einer kurzen Unterbrechung erneut raus – natürlich komplett abgeschlagen, aber um Positionen ging es ohnehin nicht für Aston Martin.
Alonso zu seiner zweiten Ausfahrt: «Wir haben diesen Alarm am Auto abstellen können. Dann hatten wir aber ein weiteres Problem und mussten zum zweiten Mal in die Garage.» Und diesmal gab es keine Rückkehr auf die Strecke. Alonso kam am Ende auf 21 Runden. Bittere Bilanz – allerdings mit Ansage.
Überhaupt starten – für Aston Martin neu
Das Australien-Fazit des zweimaligen Weltmeisters: «Es war ein durchwachsener Tag, aber wir haben immerhin Daten für das Team gesammelt. Wir sind eine Einführungsrunde gefahren, haben einen Start und Boxenstopps absolviert, also alles, was für alle anderen ganz normal ist. Für uns war das neu, weil wir in Bahrain nie bis 19 Uhr gekommen sind, als alle anderen den Start geübt haben.» Am Ende der Testsessions wurde in Bahrain die neue Startprozedur geübt. Doch Aston Martin hatte da jeweils schon mit Verlässlichkeitsproblemen in die Garage zurückkehren müssen.
Beim Start kam Alonso aber immerhin richtig gut weg, fuhr von Startplatz 17 auf Rang 10 vor. Also wenigstens eine positive Überraschung bei einem Doppel-Aus – denn auch Alonsos Kollege Lance Stroll musste nach 43 Runden (von 58) abstellen.
Alonso: «Für uns war es also ein sehr guter Tag, um zu lernen, mit beiden Autos zu fahren und all diese Dinge zu tun. Alle sind motiviert und entschlossen, die Situation zu verbessern. Und ich denke, an diesem Wochenende haben wir eine Art Fortschritt gesehen. Hoffentlich machen wir in China einen weiteren Schritt nach vorne.» Bereits an diesem Wochenende findet in Shanghai der zweite GP der Saison statt.
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