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Miami: Leclerc (Ferrari) vor Verstappen, Hamilton P4, Mercedes geschlagen
Einziges freies Training zum Grossen Preis von Miami, wegen der Regeländerungen ausnahmsweise 90 Minuten lang: Ferrari-Fahrer Charles Leclerc erzielt die Bestzeit, Mercedes gerät unter Druck.
Formel 1
Im Artikel erwähnt


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Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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In Miami ist alles ein wenig anders, nicht nur wegen des Sprint-Formats dieses Wochenendes. Nach Anpassungen bei den Antriebseinheiten in Sachen Energie-Management ist das einzige freie Training auf 90 Minuten verlängert worden. Fahrer und Techniker sind dankbar, denn das schenkt ihnen mehr Zeit, die teils erheblichen Verbesserungen an ihren Rennwagen auszuloten.
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Die Liste der Verbesserungen ist – nach dem rennfreien April zu erwarten – sehr lang. Was eigentlich in Bahrain und Saudi-Arabien auf die Bahn hätte kommen sollen, wird nun in Florida ausprobiert. WM-Leader Mercedes hat auf ein grösseres Evo-Paket verzichtet, das kommt dann in drei Wochen in Kanada. Zahlreiche Verbesserungen Und so haben die Teams nachgelegt: McLaren mit anderer Luftführung im heiklen Bereich der Vorderräder, mit modifizierter Motorverkleidung, anderen Seitenkasten-Einlässen, Abluft-Kiemen wegen der hohen Temperaturen in Florida, neuem Unterboden, Luftleit-Elementen am Heck und neuem Heckflügel. Mercedes hat den Auspuff-Auslass anderes gerichtet (um den Luftwiderstand zu optimieren), dazu gibt es frische Luftleit-Elemente im Bereich der Bremsen. Mehr dann in Kanada.
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Neu bei Red Bull Racing: Frontflügel, Lufteinlässe der Vorderbremsen, Lufteinlässe der Seitenkästen, Motorverkleidung, Unterboden, Verkleidung der Hinterrad-Aufhängung, dazu ein Heckflügel mit Dreh-Element wie von Ferrari eingeführt.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Neu bei Ferrari: Frontflügel-Endplatten, Verkleidung der Vorderrad-Aufhängung, Unterboden, Diffusor, Verkleidung der Hinterrad-Aufhängung, Heckflügel und Heckflügel-Endplatte.
Neu bei Williams: Unterboden, Seitenkästen, Motorverkleidung, Rückspiegel-Befestigung, Luftleit-Element hinter dem Auspuff, Verkleidung der Hinterrad-Aufhängung, Heckflügel. Neu bei den Racing Bulls: Verkleidung der Hinterrad-Aufhängung, Geometrie der Hinterrad-Aufhängung, Unterboden, Heckflügel samt Endplatte, Frontflügel.
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Audi mit neuen Einlässen der Vorderradbremse und anderer Verkleidung der Vorderrad-Aufhängung, dazu wurden Unterboden-Rand und Diffusor frisch geformt. Alpine mit neuem Chassis für Franco Colapinto, dazu anderem Heckflügel, von dem es nur ein Stück gibt, das von Pierre Gasly ausprobiert wird. Dazu eine Reihe aerodynamischer Optimierungen im Bereich der Vorder- und Hinterräder sowie am Unterboden. Cadillac mit den ersten Verbesserungen des Jahres: Unterboden, Vorder- und Hinterradbremse, Frontflügel, Motorverkleidung, Heckflügel. Haas mit nur einer Modifikation, am Diffusor (dem aufsteigenden Ende des Unterbodens).
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Ohne auch nur eine Verbesserung: Aston Martin. Das Training begann bei 30 Grad Lufttemperatur, die Bahn 53 Grad heiss. Formel-1-Weltmeister Lando Norris setzte sich gleich mal an die Spitze, vor Max Verstappen und Ferrari-Star Lewis Hamilton. FloVis wie bei einem Wintertest Zahlreiche Autos rückten FloVis-beschmiert aus – FloVis ist eine Abkürzung für "flow visualization" (Flussveranschaulichung). In der Formel 1 ist die Verwendung dieser Paste verhältnismässig jung: McLaren benutzte die Farbe 2010 erstmals auf dem Testplatz in aller Öffentlichkeit. In den Windkanälen war schon länger damit gearbeitet geworden. Wieso das späte Debüt an der Teststrecke? Weil nicht nur die eigenen Techniker den Strömungsverlauf sehen, sondern auch die Argusaugen der Konkurrenz.
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Die Paste muss flüssig genug sein, aber nicht zu dünn, um sich leicht auftragen zu lassen, doch wenig zu tropfen; aber auch aushärtend genug, um nicht vom Luftstrom komplett weggeschmiert zu werden. Die Ingenieure wissen: Die CFD-Programme können noch so hochgestochen sein, der Windkanal nach dem jüngsten Stand – nichts ersetzt die Arbeit an der Strecke. Das Vorgehen ist immer gleich: Ein bestimmtes aerodynamisches Teil, sagen wir ein Frontflügel, wird mit der Paste eingeschmiert. Der Fahrer legt eine Runde zurück. Die Farbe verschmiert nach Strömungszwang und trocknet aus. An der Box können die Spezialisten dann überprüfen, ob der Verlauf so ist, wie sie sich das vorgestellt hatten. Es muss nicht immer grün sein. Wieder Probleme bei Aston Martin Die Zeiten purzelten, die Rennstrecke baute markant mehr Grip auf. Stand nach einer Viertelstunde: Norris, Verstappen, Leclerc, Hamilton, Antonelli, Piastri. Zu diesem Zeitpunkt noch kein Aston Martin-Honda auf der Bahn, die Spezialisten auf der Suche nach einem elektrischen Problem in der Box. Die Grünen bleiben Sorgenkinder.
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Im Fahrerlager von Miami ist davon die Rede: Aston Martin wird zum Belgien-GP Mitte Juli eine B-Version des 2026er Rennwagens auf die Bahn bringen., Apropos Farbe: Am meisten zu reden gibt hier das Gelb der Racing Bulls, so strahlend haben wir kein Formel-1-Rennauto mehr erlebt seit den unvergesslichen Jordan-Rennern. Nach 20 Minuten meldete sich der sechsfache GP-Sieger George Russell am Funk, er monierte einen seltsam klingenden Turbolader. Alpine-Fahrer Pierre Gasly meldete seinerseits einen seltsamen Geruch im Cockpit. Nach harmlosen Ausflügen von Hamilton, Antonelli und Leclerc schob sich WM-Leader Kimi an die Spitze.
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Eine halbe Stunde vorbei, endlich Aston Martin auf der Bahn, nachdem die Techniker für ihre Laptops und alle Schirme in der Box keinen Saft hatten und ergo nichts sahen. Stand nach 30 Minuten: Antonelli, Leclerc, Norris (alle auf harten Reifen), dann Verstappen (auf weichen Pirelli-Walzen), gefolgt von Hamilton und Piastri auf harten Reifen. Russell (P8) vertiefte über die Geräusche in seinem Mercedes: «Es klingt eine eine Dampf-Lok oder ein Niesen, ich habe keine Ahnung, woher das kommt.» Leckerbissen am Rennwagen von Verstappen Der neue Heckflügel am Red Bull Racing-Rennwagen von Max Verstappen erzeugt viel Aufsehen: gewaltige Lücke zwischen dem oberen und unteren Element, wenn er nach hinten geklappt ist (dieser Abstand ist, nicht mehr wie früher, nicht mehr limitiert), der Mechanismus arbeitet atemberaubend schnell.
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Und wo wir gerade beim Thema sind: Ferrari hat beim Mechanismus des eigenen Drehflügels den Speed erhöht, wie wir in Miami sehen. Max Verstappen liess die Vorderradaufhängung seines RBR-Autos umbauen, auf der Bahn rückte Weltmeister Norris dem italienischen WM-Leader Antonelli bis auf 129 Tausendstelsekunden nahe. Nach 45 Minuten tauchte Ferrari-Pilot Charles Leclerc an der Spitze auf (in Miami mit hellblauem Helm). Verstappen beklagte sich (nicht zum ersten Mal) über unsaubere Schaltmanöver, «beim Hoch- und auch beim Runterschalten», dies unter den Augen der Rennlegende Mario Andretti, der nach Miami gekommen ist. Das hinderte Max nicht, kurz vor Schluss die Führung zu übernehmen, dies nunmehr auf weichen Reifen, bevor Charles Leclerc zurückschlug.
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Weltmeister Lando Norris war auf dem Weg zu einer Spitzenzeit, wurde dann aber von Williams-Fahrer Alex Albon übel aufgehalten. Und WM-Leader Kimi Antonelli musste vorzeitig aufhören, wegen eines Problems mit der Antriebs-Einheit – kein Lauf auf weichen Reifen für den WM-Leader! Fazit des Trainings: Von drückender Überlegenheit durch Mercedes ist in Miami nichts zu sehen, das wird eine spannende Sprint-Quali später.
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Max VerstappenOracle Red Bull Racing
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