Lawrence Stroll rührt mit grosser Kelle an: Neues Rennwagenwerk in Silverstone, neuer Windkanal, neuer Simulator. Der kanadische Untenehmer denkt auch daran, einen eigenen Motor bauen zu lassen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Bis Ende 2025 soll Aston Martin in der Formel 1 ein Wörtchen um den WM-Titel mitreden können. So hat der Vorstands-Vorsitzende Lawrence Stroll das Ziel für die Grünen umrissen. Der kanadische Multimilliardär rührt dabei mit der grossen Kelle an.
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Der 62-jährige Erfolgsunternehmer lässt in Silverstone ein neues Rennwagenwerk bauen, samt Windkanal und Rennsimulator. Das kostet rund 200 Millionen Euro. Er hat bei den Top-Teams Mercedes-Benz und Red Bull Racing zahlreiche Top-Ingenieure abgeworben, die spätestens 2024 im neuen Werk arbeiten werden. Längst liebäugelt Stroll mit dem nächsten Knaller: Wenn die Formel 1 ab 2026 mit neuen Antriebseinheiten fährt, könnte im Heck des Aston Martin-Rennwagens ein Aston Martin-Motor brummen!
Andy Green, Cheftechniker des F1-Rennstalls von Aston Martin, schliesst das nicht aus: "Wir haben ehrgeizige Ziele, und auf längere Sicht untersuchen wir definitiv, ob wir dabei mit einer eigenen Antriebseinheit arbeiten sollen."
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Die neue Motorgeneration kommt 2026. Dabei wird die bisherige Leistung von rund 1000 PS beibehalten, die Leistung der Elektro-Komponenten allerdings verdreifacht, von rund 160 PS auf fast 480 PS. Will heissen: Gut die Hälfte der Power eines Formel-1-Motors wird dann von der Elektrik beigetragen. Es wird auf 100 Prozent Bio-Kraftstoff umgestellt. Die so genannte MGU-H (motor generator unit heat), welche heute Abgaswärme in Energie umwandelt, wird verschwinden. Sie ist extrem teuer, technisch aufwändig und nicht serienrelevant.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Barcelona-Test
1. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W13, 1:19,138 min (Pirelli-Reifenmischung C5) 2. George Russell (GB), Mercedes W13, 1:19,233 min (C5) 3. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB18-Red Bull, 1:19,556 min (C4) 4. Lando Norris (GB), McLaren MCL36-Mercedes, 1:19,568 (C4) 5. Charles Leclerc (MC), Ferrari F1-75, 1:19,689 (C3) 6. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB18-Red Bull, 1:19,756 min (C3) 7. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR22-Mercedes, 1:19,824 (C5) 8. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT03-Red Bull, 1:19,918 (C4) 9. Carlos Sainz (E), Ferrari F1-75, 1:20,072 (C3) 10. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL36-Mercedes, 1:20,288 (C4) 11. Alex Albon (T), Williams FW44-Mercedes, 1:20,318 (C4) 12. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW44-Mercedes, 1:20,699 (C4) 13. Fernando Alonso (E), Alpine A522-Renault, 1:21,242 (C3) 14. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-22-Ferrari, 1:21,512 (C3) 15. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT03-Red Bull, 1:21,638 (C3) 16. Guanyu Zhou (RCH), Alfa Romeo C42-Ferrari, 1:21,885 (C3) 17. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR22-Mercedes, 1:21,920 (C3) 18. Mick Schumacher (D), Haas VF-22-Ferrari, 1:21,949 (C3) 19. Esteban Ocon (F), Alpine A522-Renault, 1:22,164 (C3) 20. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo C42-Ferrari, 1:22,288 (C3) 21. Robert Kubica (PL), Alfa Romeo C42-Ferrari, 1:24,909 (C3) Reifenmischungen: C5 (extraweich), C4 (weich), C3 (mittelhart) Wintertestfahrten
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10.–12. März: Sakhir, Bahrain Geplante Formel-1-WM 2022 20. März: Sakhir, Bahrain 27. März: Dschidda, Saudi-Arabien 10. April: Melbourne, Australien 24. April: Imola, Italien 8. Mai: Miami, USA 22. Mai: Barcelona, Spanien 29. Mai: Monte Carlo, Monaco 12. Juni: Baku, Aserbaidschan 19. Juni: Montreal, Kanada 3. Juli: Silverstone, Grossbritannien 10. Juli: Spielberg, Österreich 24. Juli: Le Castellet, Frankreich 31. Juli: Budapest, Ungarn 28. August: Spa-Francorchamps, Belgien 04. September: Zandvoort, Niederlande 11. September: Monza, Italien 2. Oktober: Singapur 9. Oktober: Suzuka, Japan 23. Oktober: Austin, USA 30. Oktober: Mexiko-Stadt, Mexiko 13. November: São Paulo, Brasilien 20. November: Yas Marina, Abu Dhabi
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