Allan McNish (Audi): «Das wird Ende der Saison den Unterschied ausmachen»
Audi-Rennleiter Allan McNish erklärt, was im Kampf um die Positionen und Punkte im Mittelfeld entscheiden wird und wie er aktuell die Konkurrenz des deutschen Teams einschätzt.
Gerade mal vier Rennwochenenden der noch jungen Saison sind gefahren. Ein Großteil des Formel-1-Jahres 2026 steht noch bevor. Der Wettkampf in der Entwicklung läuft schon auf Hochtouren – nachdem alle Teams ihre neuen Boliden nach 2026er-Reglement im Winter auf die Strecke gebracht haben, kristallisiert sich nun heraus, welche Konzepte besser funktionieren und welche weniger. Die Rennställe arbeiten an Schwachstellen, versuchen, das Tempo und die Verlässlichkeit zu verbessern. Besonders Letzteres war bei der deutschen Audi-Mannschaft zum Auftakt ein Problem. Die Erfahrung aus den letzten Saisons zeigt: Der Kampf um die Platzierungen im Mittelfeld ist eng, jedes Rennen zählt.
Wettkampf bis Ende des Jahres
Audis neuer Rennleiter Allan McNish, der in Miami sein Debüt an der Strecke in seiner neuen Funktion hatte, sagte zum Wettbewerb im Mittelfeld: «Ich sehe das so, dass es bis zum Ende des Jahres so weitergehen wird. Letztendlich gibt es die Teams an der Spitze, die großen etablierten Teams. Und dann gibt es diesen Kampf, der ein schwieriger Kampf ist, weil man am Rande von Q3 kämpft, man kämpft am Rande der Punkte, und genau das wird am Ende der Saison den Unterschied ausmachen.» Audi sammelte bislang zwei Punkte.
McNish verriet, wie er die Konkurrenz sieht: «Alpine hat in Miami definitiv einen Schritt nach vorne gemacht. Mal sehen, wie es in Montreal weitergeht, denn Haas hatte vielleicht nicht ganz die Leistung, die sie zuvor gezeigt haben. Die Entwicklungsrate im Laufe der Saison wird sich in diesem mittleren Bereich des Feldes von Rennen zu Rennen ein wenig ändern, würde ich sagen. Aber die andere Sache ist, dass wir mit ziemlich knappen Margen arbeiten, also müssen wir das weiter vorantreiben.»
Nachdem in den vergangenen Wochen mit den vielen Unterbrechungen durch reguläre Pausen im Kalender, aber vor allem durch die zwei Grand-Prix-Absagen im April, kein wirklicher Rhythmus in die neue Saison kam, geht es jetzt Schlag auf Schlag: Bis zur Sommerpause stehen sieben Rennen and ohne Lücken von über einer Woche.
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