Aston Martin: Keine Verbesserung in Sicht, Alonso und Stroll frustriert
Aston Martin ist WM-Letzter, mit einem Riesenschritt nach vorne ist in Kanada nicht zu rechnen. Der Luxemburger Mike Krack, leitender Ingenieur vor Ort, stellt sich vor seine Fahrer Alonso und Stroll.
Fernando Alonso und Lance Stroll brauchen einen langen Geduldsfaden. Ihr Aston Martin ist der langsamste Rennwagen im 2026er Startfeld, und mit erheblichen Verbesserungen ist so bald nicht zu rechnen, wie Mike Krack in Montreal zugibt.
Der leitende Ingenieur von Aston Martin sagt: «Trotz aller offensichtlichen Schwierigkeiten ist die Stimmung im Team gut. Aber wir müssen unsere Fahrer Fernando Alonso und Lance Stroll schützen. Denn sie erhalten GP-Wochenende für GP-Wochenende die gleichen Fragen.»
«Es ist nicht einfach für sie, geduldig zu bleiben und immer wieder auf die gleichen Fragen Antwort geben zu müssen. Ich habe schon in China gesagt, dass wir auf sie aufpassen müssen – denn wenn du hinten im Feld verharren musst, dann baut sich logischerweise Frust auf.»
«Wir sind uns aller Probleme bewusst, und wir arbeiten daran mit unserem Partner Honda. Wir wissen, dass wir grosse Schritte machen müssen, und das ist einer laufenden Saiso nicht so einfach. Also besteht die Motivation darin, dass wir von Wochenende zu Wochenende Fortschritte machen.»
«Die Formel 1 ist ganz besonders in dieser Saison ein Entwicklungswettlauf. Und wenn Fortschritte durch ständige Updates nicht kommen, musst du den Frust der Mitarbeiter im Zaum halten.»
«Wir haben von Nordamerika nach Europa eine hohe Schlagzahl an Rennen. Bis grössere Verbesserungen ans Auto kommen, müssen wir das Beste aus unseren Möglichkeiten machen. Es bringt nichts, mit langen Gesichtern herumzustolpern oder über die Lage zu jammern. Das hilft keinem.»
«Ich muss es allem im Team hoch anrechnen, dass alles sich voll reinhängen, auch wenn sie wissen, dass wir nicht konkurrenzfähig sind. Keiner bemerkt das, aber auch in Miami haben wir Fortschritte gemacht, beim Reifen-Management oder beim Betrieb des Autos bei hohen Temperaturen. Es gibt viel Positives, aber das bleibt im Schatten, weil wir unterm Strich zu wenig schnell sind.»
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