Formel-1-Weltmeister Mario Andretti: «Max Verstappen ist das nicht gewohnt»
Die US-amerikanische Rennlegende Mario Andretti (86) schätzt die Situation von Max Verstappen ein mit Red Bull Racing-Ford: «Man muss mit den Karten umgehen, die einem zugespielt werden.»
Mario Andretti hat die Hand am Puls des internationalen Motorsports behalten, auch mit 86 Jahren. Die Grand Prix- und IndyCar-Legende, Formel-1-Weltmeister 1978 mit Lotus, spricht im Podcast Drive to Wynn über die Kritik von Max Verstappen an der Rennwagen-Generation 2026.
Zur Erinnerung: Dem Niederländer sind diese Autos zu wenig Rennsport und zu viel Energie-Management, er hat das Fahren als Mario Kart bezeichnet, nicht mehr als Formel 1.
Andretti, bei 12 Formel-1-GP siegreich und bei 52 IndyCar-Rennen, findet: «Insgesamt erkenne ich bei diesen neuen Autos viele positive Aspekte. Nicht alles ist negativ.»
«Klar sind die Teams, welche die Hausaufgaben am besten gelöst und daher weniger Probleme haben, ziemlich zufrieden. Aber das gehört eben dazu. Es liegt an jedem Einzelnen, mit den Karten, die ihm gegeben werden, umzugehen und das Beste daraus zu machen.»
FOTO MAX
«Max ist es halt gewohnt, vorne mitzumischen und dass die Dinge weitgehend nach seinem Kopf laufen. Das geschieht derzeit nicht. Und deshalb hat er im Moment nicht so viel Spass, wie er gern hätte.»
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