Bahrain: Gutiérrez, Kobayashi, Bottas als Zuschauer
Erstmals in dieser Saison setzen die drei Rennställe Sauber, Caterham und Williams am Freitag einen Testfahrer ein – Giedo van der Garde, Robin Frijns und Felipe Nasr dürfen ran.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Darauf hat der Holländer Giedo van der Garde (28) lange gewartet: Morgen Freitag wird er erstmals den Sauber-Rennwagen bewegen (ab 14.00 Lokalzeit in Bahrain = 13.00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit). Der letztjährige Caterham-Fahrer hat bislang mit dem Schweizer Renner noch keinen Meter zurückgelegt. Sauber hat sich weise dazu entschlossen, den routinierten Adrian Sutil im Wagen zu lassen, daher muss Esteban Gutiérrez für van der Garde zugucken.
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Bei Caterham kommt der Holländer Robin Frijns (22) zum dritten Einsatz (er sass bereits im Rahmen der Jerez- und Bahrain-Tests einen Tag lang im Wagen). Die Grünen lassen dafür Kamui Kobayashi einmal aussetzen. Frijns wird natürlich einen grünen Caterham bewegen, keinen orangefarbenen – das war ein Aprilscherz (mehr zum Schmunzeln lesen Sie HIER). Ein Sonderfall ist der Einsatz von Felipe Nasr (21) im Williams: So wie Frijns ist auch er beim Bahrain-Test schon im 2014er Renner gesessen. Die brasilianischen Journalisten wollen jedoch herausgefunden haben, dass der andere Felipe (Massa) in seinem Vertrag verankert habe, nicht ersetzt zu werden. Das würde bedeuten: Wann immer Williams den jungen Nasr einsetzen will, müsste der ebenfalls junge Valtteri Bottas zugucken.
Im weiteren Verlauf der Saison sind Freitagseinsätze denkbar, jedoch noch nicht bestätigt für: Daniel Juncadella im Force India (Barcelona?), Sergey Sirotkin im Sauber (Sotschi?), Carlos Sainz junior im Toro Rosso (Spätsommer) sowie Alexander Rossi im Caterham (Austin?).
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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