Briatore wird aktiv
Der verbannte ehemalige Renault-Teamchef sammelt mit Anwälten Munition für eine Rehabillitierung.
Flavio Briatore wird aktiv. Vor seiner offiziellen Anhörung am 23. November sickerten nun Details seiner Verteidigungs-Strategie an die Öffentlichkeit. Danach fühlt sich Briatore vom Weltverband FIA zu Unrecht aus der Formel 1 verbannt.
Der Italiener, Ex-Chef des Renault-Teams, hatte laut FIA und Zeugen seinen Fahrer Nelson Piquet jr. beim Singapur-GP 2008 gedungen, in die Streckenbegrenzung zu fahren, um dem Teamkollegen Fernando Alonso durch das zwangsläufige Ausrücken des Safetycars einen strategischen Vorteil zu verschaffen. Alonso gewann das Rennen.
Briatore wurde lebenslänglich aus der Formel 1 verwiesen, mit all seinen Nebengeschäften wie Fahrermanagement und Ähnlichem. Nun scheint er eine Aufhebung der Verbannung anzustreben. Ausserdem sei verhängte Strafmass nicht im Regelwerk vorgesehen, also auch nicht anwendbar.
Auch der für fünf Jahre kalt gestellte ehemalige Renault-Technikchef Pat Symonds hält die Verhandlungsführung der FIA für überzogen.
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