Carlos Sainz: «Haben unser Potenzial nicht genutzt»
Ferrari-Star Carlos Sainz spricht nach dem Rennen in Ungarn Klartext und erklärt, warum sich die Scuderia aus Maranello zuletzt schwer tat, das Beste aus den eigenen Möglichkeiten zu machen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Das Ferrari-Duo Charles Leclerc und Carlos Sainz blieb in den jüngsten beiden Rennen in Grossbritannien und Ungarn unter den Erwartungen. Auf dem Silverstone Circuit holten der Monegasse und der Spanier nur drei Punkte, weil sie auf den Plätzen 9 und 10 landeten. Beim vergangenen Kräftemessen in Ungarn gab es immerhin noch zehn frische WM-Zähler für die Plätze 7 und 8.
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Sainz, der in beiden Rennen. der langsamere der beiden Ferrari-Piloten war, betont denn auch: "Wir hatten nun zwei harte Wochenenden für das Team, das werden wir nicht bestreiten. Und dies, nachdem wir in Kanada und Österreich sehr starke Rennwochenenden erlebt haben, in denen wir uns spürbar verbessern konnten." Ein Grund dafür, dass sich der Aufwärtstrend nicht fortgesetzt hat, sind auch die Fortschritte der Ferrari-Kontrahenten."Wir haben uns dort in die richtige Richtung entwickelt, aber einige unserer Gegner haben sich in jüngster Zeit stark verbessern können, und das hat das Feld noch näher zusammenrücken lassen", weiss Sainz. "Und deshalb muss man das Rennwochenende wirklich gut hinbekommen, wenn man ein Top-3- oder Top-5-Ergebnis erzielen will. Darauf müssen wir uns konzentrieren, um wieder in die Spitzengruppe zu kommen."
Gleichzeitig relativiert der 28-Jährige: "Es wird immer Strecken geben wie den Circuit Gilles Villeneuve in Kanada oder den Red Bull Ring in Österreich, die etwas besser zu unserem Auto passen. Und dann gibt es auch die Pisten wie den Silverstone Circuit und den Hungaroring, die nicht das beste Pflaster für uns sind." Und er fügt selbstkritisch an: "Wir müssen uns darauf konzentrieren, immer das Potenzial auszuschöpfen, egal, wie gross es ist. Und ich habe das Gefühl, dass uns das in den letzten paar Rennwochenenden nicht gelungen ist."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:38:08,634 h 02. Lando Norris (GB), McLaren, +33,731 sec 03. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +37,603 04. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +39,134 05. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +1:02,572 min 06. George Russell (GB), Mercedes, +1:05,825 07. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +1:10,317 08. Carlos Sainz (E), Ferrari, +1:11,073 09. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +1:15,709 10. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1 Runde 11. Alex Albon (T), Williams, +1 12. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, +1 13. Daniel Ricciardo (AUS), AlphaTauri, +1 14. Nico Hülkenberg (D), Haas, +1 15. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, +1 16. Guanyu Zhou (RCH), Alfa Romeo, +1 17. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1 18. Logan Sargeant (USA), Williams, +3* Out * Sargeant ausgeschieden, aufgrund der zurückgelegten Distanz aber gewertet Esteban Ocon (F), Alpine, Kollisionsschäden Pierre Gasly (F), Alpine, Aufhängungsschaden
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