Charles Leclerc (7.): «Der Ferrari ist unberechenbar»
Der Monegasse Charles Leclerc konnte mit Ferrari in Singapur 2019 und 2022 von Pole losfahren, dieses Mal muss sich der Monegasse mit P7 begnügen und stöhnt: «Der Ferrari ist unberechenbar.»
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Als Faustregel in der GP-Saison 2025 gilt: Charles Leclerc ist bei Ferrari der schnellere Mann – aber nicht immer. In den Strassen von Singapur hatte dieses Mal Lewis Hamilton die Nase vorn, der Brite auf Startplatz 6, Leclerc Siebter, weiter hinten stand der Monegasse hier nur bei seinem Singapur-Debüt 2018 im Sauber, damals war er Neunter.
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Leclerc ist nach der Quali sichtlich ernüchtert: "Ich fand es überaus schwierig, Grip zu finden, was total schade ist, da Baku und dieser Kurs zu meinen Lieblingsstrecken in der Saison zählen, zwei Strecken, auf denen ich normalerweise immer stark bin, aber ich habe hier nie das richtige Gefühl gefunden, so wie auch nicht in Aserbaidschan." "Das Auto untersteuert stark, neigt ständig zum Ausbrechen und ist alles in allem unberechenbar. Ich weiss, dass ich in der Regel nicht gut bin, wenn das Auto über die Vorderräder schiebt, und das war dieses Wochenende vom zweiten freien Training bis zum Qualifying so." "Wir finden einfach keinen Weg, um den Wagen berechenbarer zu trimmen, und besonders auf einer Stadtstrecke brauchst du doch ein Auto, in das du Vertrauen fassen kannst. Das ist ein sehr, sehr schwieriges Wochenende." "Ich hoffe, dass diese Probleme streckenspezifisch sind, aber im Moment habe ich keine Erklärung dafür, da wir das Auto in den letzten beiden Rennen nicht massiv verändert haben. Doch aus irgendeinem Grund ist das zuvor gute Gefühl an den vergangenen beiden Rennwochenenden nicht gut." Leclec war Dritter in Belgien, Vierter in Ungarn, schied in Zandvoort durch Kollision aus, dann Vierter in Monza – bevor der in Baku nur Startplatz 10 herausholen konnte und diskreter Neunter wurde. Der achtfache GP-Sieger sagt: "Wir müssen versuchen zu verstehen, wo es angefangen hat schief zu laufen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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