In der IndyCar gehört Rennsieger Colton Herta zu den etablierten Piloten, dennoch wagt er den Schritt in die Formel 1, um als Test- und Entwicklungsfahrer für Neueinsteiger Cadillac zu arbeiten.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Bei der Wahl der Stammfahrer setzt Cadillac auf Erfahrung, mit Valtteri Bottas und Sergio Pérez wurden zwei Routiniers unter Vertrag genommen, die schon GP-Siege erobert und für Top-Teams Gas gegeben haben. Dritter Mann im Bunde wird Colton Herta, der in der IndyCar bereits neun Siege gefeiert und sich im US-Rennsport etabliert hat.
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Der 25-Jährige wagt dennoch die Rückkehr nach Europa, wo er vor zehn Jahren sein Renndebüt gab. Er war in der Euroformula Open Championship unterwegs und später auch in der britischen Formel 3, bevor er 2017 nach Amerika zurückkehrte. Nun will er sein Glück in der Königsklasse versuchen und im Podcast "Off Track with Hinch and Rossi" sprach er darüber. "Jeder hat gesehen, wie nah ich schon einmal dran war. Und Ich glaube, das ist meine beste Chance, um in die Formel 1 zu kommen", betonte der Kalifornier.
Natürlich sei es ein Risiko, den US-Sport zu verlassen, um sich in Europa neu zu beweisen, räumte der Amerikaner ein. "Für mich war es unglaublich hart, diese Entscheidung zu treffen, denn ich weiss, dass ich eine grossartige Truppe von Menschen zurücklasse, und eine unfassbar hart umkämpfte Meisterschaft, in der man einen Sieg einfahren kann, wenn man den richtigen Tag erwischt. Wir alle wissen, dass es in der Formel 1 nicht so ist, du brauchst das richtige Auto dazu."
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"Es wäre also der leichtere Weg, wenn ich in der IndyCar bleiben würde. Das wäre das Einfachste für mich, und ich würde das gleiche Leben wie bisher führen. Es ist ein Risiko und ein Traum, es in der Formel 1 zu schaffen, und ich denke, das ist meine letzte Chance, die ich ergreifen will. Ich kämpfe darum, meinen Traum zu erfüllen", stellte Herta klar.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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