Daniel Ricciardo: Zuversicht vor Grossbritannien-GP
In Frankreich und Australien gab es für Renault-Star Daniel Ricciardo keine frischen WM-Punkte. Der Australier will auf dem Silverstone Circuit wieder auf die Erfolgsspur zurückfinden.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Wie viele Formel-1-Stars zählt auch Daniel Ricciardo den Silverstone Circuit, auf dem die GP-Stars an diesem Wochenende Gas geben werden, zu seinen Lieblingsstrecken. Der Renault-Pilot betont: "Der Grossbritannien-GP wird immer ein spezielles Rennen für mich sein, denn mit diesem bin ich 2011 in meine Formel-1-Karriere gestartet. Ich habe Silverstone schon immer geliebt, es ist eine grossartige Strecke. Die Kurven fliessen ineinander und alles ist sehr schnell. Es ist ein grossartiger GP-Kurs."
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"Auf jeder Runde bekommst du einen echten Kick, es gibt viele Mutkurven, die man bewältigen muss. Und auch die britischen Fans sind einzigartig, sie gehören zu den leidenschaftlichsten Formel-1-Anhängern und das schafft wirklich eine coole Atmosphäre", schildert der Australier, der aktuell den zehnten Platz im WM-Klassement belegt. Wie sein Teamkollege Nico Hülkenberg, der in der Tabelle gleich hinter ihm liegt, konnte er in den ersten neun Rennen insgesamt 16 WM-Zähler sammeln. In Silverstone sollen frische Punkte folgen, nachdem Ricciardo sowohl in Frankreich als auch auf dem Red Bull Ring in Spielberg ausserhalb der Top-10 ins Ziel gekommen war. Ricciardo weiss: "In Österreich lief es offensichtlich nicht nach Plan. Davor hatten wir eine gute Phase, und das Ziel lautet, in Silverstone wieder auf die Erfolgsspur zurückzufinden. Wir werden hart arbeiten und ich bin zuversichtlich, dass wir ein gutes Rennwochenende haben werden."
Für das Renault-Team ist der Grossbritannien-GP auch ein Heimspiel, schliesslich kommen die schwarz-gelben Renner aus Enstone, während die Antriebseinheit im Renault-Sportmotorenwerk in Viry-Châtillon hergestellt werden. "Es ist immer schön, ein Heimrennen zu bestreiten", freut sich Renault-Chassis-Chef Nick Chester. "Die Mitarbeiter aus Viry-Châtillon konnten vor wenigen Wochen den Frankreich-GP geniessen, nun sind die Jungs aus Enstone mit dem Heimrennen dran. Wir werden wie immer versuchen, ein gutes Ergebnis einzufahren, was in Frankreich oder Grossbritannien natürlich besonders schön ist, wenn es gelingt."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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