Dr. Helmut Marko über GP-Saison 2026: Mercedes mit Vorsprung?
Der frühere Red Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko (82) schätzt vor dem Beginn der Team-Präsentationen die Lage für die Grand-Prix-Saison 2026 ein. Ist Mercedes wirklich im Vorteil?
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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Am Donnerstag, 15. Januar wird in der Auto-City Detroit die neue Lackierung der Autos von Red Bull Racing und der Racing Bulls vorgestellt. Die zwei Red Bull-Rennställe eröffnen somit den Reigen der Team-Präsentationen.
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Auch Helmut Marko wird genau hinschauen, wenn sein früherer Arbeitgeber zeigt, wie Max Verstappen und Isack Hadjar (Red Bull Racing) sowie Liam Lawson und Arvid Lindblad (Racing Bulls) 2026 auftreten. Marko erwartet wegen des neuen Reglements zum Saisonstart eine Dominanz von Mercedes. „Was man so hört, scheint Mercedes in der Entwicklung der Motoren am weitesten zu sein“, erklärt der Grazer in einem ORF-Interview. Marko erwartet auch einen andere Struktur im Feld: „Vergangenes Jahr war das Feld so dicht zusammen wie nie. Ich glaube, das wird sich deutlich auseinanderziehen. Ich fürchte, die Abstände im Feld werden drastisch zunehmen.“
Marko gibt zu bedenken: „Wir haben da den Verbrennungsmotor, wir haben die Batterie, dann die Software für die Einspeisung. Also das sind einige Faktoren – zusammen mit dem CO2-neutralen Benzin. Ich hoffe aber nicht, dass es solche Unterschiede geben wird wie 2014, als Mercedes allen auf und davon gefahren ist.“
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Markos WM-Tipp: „Ich fürchte, es wird jemand sein, der das Mercedes-Triebwerk verwendet. Es könnte also wieder Lando Norris sein. Auch Williams macht ziemlichen Fortschritt, hört man. Wenn Russell vorne sein will, muss er das jetzt umsetzen und beweisen, dass er ein Wörtchen um den Titel mitreden kann.“
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Bei Red Bull Racing erhält der schnelle Franzose Isack Hadjar (21) das Cockpit neben Aushängeschild Max Verstappen. Seinen ehemaligen Schützling Max hat Le Mans-Sieger Marko weiter auf der Rechnung, die neuen Fahrhilfen für den Piloten (Aerodynamik und Motorleistung verstellbar) könnten für den Niederländer sprechen. Marko: „Das wird ein immenser Vorteil für Max sein, weil er eben sauschnell fahren und gleichzeitig denken kann.»
Marko weiter: „Auch ein Routinier wie zum Beispiel Fernando Alonso könnte da Vorteile haben. Der Fahrer bekommt jetzt einen noch größeren Stellenwert.“
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