Seit Wochen wird dem vierfachen Formel-1-Champion Max Verstappen unterstellt, er werde Red Bull Racing verlassen, zu Mercedes oder Aston Martin. Der Niederländer erklärt seine Position.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Ist das wirklich vorstellbar? Red Bull Racing 2026 ohne Max Verstappen? Gemäss besonders Schlauen im Fahrerlager sei das längst beschlossene Sache. Aber der vierfache F1-Champion lächelt das weg: "Viele reden über meine Zukunft, aber ich selber nicht. Ich will mich nicht ablenken lassen. Ich denke nur daran, mit meiner Mannschaft das Auto zu verbessern. Das ist alles."
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Red Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko über die Erkenntnisse aus dem ersten Trainingstag: "Wir haben in Sachen Abstimmung massive Änderungen durchgeführt und neue Variante ausprobiert, und im Quali-Trimm liegen wir knapp hinter McLaren, da fehlen zwei oder drei Zehntel. Leider aber sind die Dauerläufe nicht so gut gewesen. Da haben die Reifen zu sehr erhitzt. Für Samstag müssen wir sehen, dass wir den Quali-Speed erhalten, aber sehen, wie wir mit den Reifen besser umgehen können." Zurück zu Max und seiner Zukunft. An der Ausgangslage hat sich nichts geändert: 1. Max Verstappen hat einen Vertrag bis Ende 2028. 2. Der Niederländer ist äusserst loyal. 3. Wie in jedem Formel-1-Vertrag sind auch im Abkommen von Max bestimmte Ausstiegsklauseln verankert. Wie die genau aussehen, wissen nur wenige Menschen. Journalisten gehören kaum dazu.
Aber die Frage ist natürlich erlaubt, inwieweit Verstappen der aktuellen technischen Abteilung zutraut, eine Wende herbeizuführen. Seine Antwort in einer Runde mit niederländischen Journalisten: "Letztlich hat das alles, jedenfalls für mich, nichts mit Vertrauen zu tun. Ich versuche einfach, alles aus mir herauszuholen und das Beste aus meiner Lage zu machen. Und schaut, 2026 könnte es sein, dass wir dann alles zusammen bekommen." "Das hat 2022 und 2023 ziemlich gut funktioniert und das war auch mit neuen Regeln. Und das war mit dem gleichen Windkanal. Und zu Beginn des neuen Reglements in den Jahren 2014, 2015 und 2016 hatte Red Bull Racing auch ein sehr schnelles Auto, nur damals war der Motor nicht so gut." Bei allem Wirbel fällt auf, wie gelassen Verstappen bleibt. Wieso eigentlich? Max: "Was soll ich dazu sagen? Man kann nichts Anderes tun als die Ruhe bewahren und arbeiten. Du kannst anfangen zu schreien und zu schimpfen, aber das bringt dich nicht weiter. Klar will ich erneut Weltmeister werden, aber leider kann man nicht immer alles gewinnen." "Jeder Fahrer will doch immer am liebsten im schnellsten Auto sitzen. Das ist normal. Aber wenn es eine Zeit lang nicht so läuft, wie man will, muss man nicht gleich davonlaufen. Ich versuche alles zu tun, damit wir konkurrenzfähiger zu werden." Die nächsten Schritte: Verbesserungen am RB21-Rennwagen hier in Jeddah, dann in Miami und auch fürs GP-Wochenende in Imola. Was strengere Regeln in Sachen flexibler Flügel ab Spanien (Lauf 9) bringen, weiss heute keiner. Verstappen: "Wir werden erleben, wie sich das alles auswirkt. Aber nochmal: Ich tue einfach, was ich kann, damit wir unsere Situation verbessern."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:28,267 min 02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:28,430 03. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:28,547 04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:28,749 05. Carlos Sainz (E), Williams, 1:28,942 06. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:28,963 07. George Russell (GB), Mercedes, 1:28,973 08. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:29,106 09. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:29,193 10. Alex Albon (T), Williams, 1:29,220 11. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:29,242 12. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:29,306 13. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:29,371 14. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:29,488 15. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:29,662 16. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:29,754 17. Jack Doohan (AUS), Alpine, 1:29,912 18. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:30,007 19. Esteban Ocon (F), Haas, 1:30,019 Out Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, Benzinleck
1. Training, Saudi-Arabien 01. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:29,239 min 02. Lando Norris (GB), McLaren, 1:29,246 03. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:29,309 04. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:29,341 05. Alex Albon (T), Williams, 1:29,606 06. George Russell (GB), Mercedes, 1:29,618 07. Carlos Sainz (E), Williams, 1:29,779 08. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:29,815 09. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:29,818 10. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:29,821 11. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:29,907 12. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:29,916 13. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:29,934 14. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:29,976 15. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:30,011 16. Jack Doohan (AUS), Alpine, 1:30,183 17. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:30,583 18. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:30,595 19. Esteban Ocon (F), Haas, 1:31,029 20. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:31,038
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