Welche Schreckens-Szenarien wir über die neue Formel 1 alle gehört hatten. Stattdessen haben wir in Australien einen unterhaltsamen Grand Prix erlebt. Wo stehen wir mit diesen neuen Rennwagen?
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Heisst der wahre Formel-1-Champion 2008 Felipe Massa? Die Antwort lautet – ja. Jedenfalls wenn es nach jedem Medaillen-System ginge, das "Mr. Fomula One" Bernie Ecclestone einführen möchte.
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Auch der österreichische Formel-1-Champion Niki Lauda müsste Titel abgeben, und zwar gleich zwei von drei: Jenen von 1977 an Mario Andretti und jenen von 1984 an Alain Prost. Das errechnete die FIA (Fédération Internationale de l’Automobile) anhand des Vorschlags von Ecclestone. Ecclestones Idee: Die drei Top-Fahrer jeden Rennens erhalten ähnlich der Olympischen Spiele Gold, Silber und Bronze für ihre Platzierungen. Wer am Saisonende die meisten Gold-Medaillen gewinnt, ist Weltmeister. Haben zwei oder mehr Fahrer dieselbe Anzahl Metall, würde die Anzahl der Silber-Medaillen mitberücksichtigt werden, anschliessend Bronze. Ob bei kompletter Gleichheit des Medaillen-Spiegels das Los entschiede, ist nicht bekannt.
Rückgerechnet auf die Vergangenheit hätte die Idee kuriose Konsequenzen: Ecclestones ehemaliges Brabham-Team würde keinen Weltmeister stellen, Stirling Moss wäre der erste britische Formel-1-Weltmeister geworden, Nelson Piquet müsste alle drei Titel abgeben, und der Franzose Alain Prost hätte nicht vier WM-Titel, sondern fünf.
Welche Schreckens-Szenarien wir über die neue Formel 1 alle gehört hatten. Stattdessen haben wir in Australien einen unterhaltsamen Grand Prix erlebt. Wo stehen wir mit diesen neuen Rennwagen?
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