F1-Rückkehrer Yuki Tsunoda: «Ich kümmerte mich nicht um die anderen Fahrer»
Bereits im Sprint-Qualifying hatte sich Yuki Tsunoda den zwölften Platz gesichert, und auch im GP-Qualifying war er der Zwölftschnellste. Der Formel-1-Rückkehrer sagt, was er sich vom GP verspricht.
Für Yuki Tsunoda ist die Herausforderung in Zandvoort besonders gross. Denn der kleine Japaner war in den letzten Monaten nicht in einem Formel-1-Renner unterwegs. Die Handgelenk-Verletzung von Red Bull Racing-Star Isack Hadjar hat ihm aber die Rückkehr in die Formel-1-Startaufstellung ermöglicht. Der Franzose wird zwar nicht von Tsunoda ersetzt, dennoch kommt der letztjährige Teamkollege von Max Verstappen zum Einsatz.
Denn für Hadjar springt Racing Bulls-Pilot Liam Lawson ein, dessen Cockpit durfte nun Tsunoda übernehmen. Im ersten freien Training war der Rückstand auf die Spitze noch gross, 2,161 sec fehlten ihm auf die Bestzeit von Kimi Antonelli, womit er den 17. Platz belegte. Beim darauffolgenden Sprint-Qualifying legte er aber zu und war der Zwölftschnellste. Das Mini-Rennen beendete er als Dreizehnter.
Im GP-Qualifying wiederholte er das Kunststück von der Sprint-Zeitenjagd. Als Zwölfter verpasste er den Q3-Einzug nur um eine Zehntelsekunde. Dennoch strahlte er, als er nach getaner Arbeit vor die TV-Kameras trat. «Ich bin sehr glücklich», erklärte er, «Denn ich bin dieses Wochenende zum ersten Mal in diesem Auto unterwegs und ich war ganz generell acht Monate lang in keinem GP-Renner mehr.»
«Ganz ehrlich, das Wichtigste war, dass ich meinen Spass hatte und der Adrenalinspiegel hoch war. Ich kümmerte mich nicht um die anderen Fahrer oder um meine Position auf der Zeitenliste, sondern fokussierte mich ganz darauf, mehrZeit zu finden. Ich habe das alles sehr genossen und kann es kaum erwarten, im Rennen anzutreten.» Mit Blick auf den GP ergänzte der 26-Jährige: «Mein Tempo war im Sprint gar nicht so schlecht und ich bin sehr gespannt, wie es sein wird. Mein Startplatz ist nah an den Punkterängen dran. Klar, uns erwartet ein langes Rennen, aber ich werde alles geben, um nach vorne zu kommen.»
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