Fernando Alonso hatte nach dem Trainingsfreitag in Melbourne überhaupt keine Lust, sich den Fragen der TV-Berichterstatter zu stellen. Der zweifache Champion machte daraus auch kein Geheimnis.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Bereits bei den Vorsaison-Testfahrten stellte Fernando Alonso klar: Er rechnet nicht damit, in diesem Jahr im Kampf um den WM-Titel mitreden zu können. Der ehrgeizige Asturier belegte in der kombinierten Zeitenliste der drei Testtage den 16. Platz, auch bei den gefahrenen Runden landete er nur an 16. Stelle. Sein Team belegte in der Fleiss-Tabelle die zweitletzten Position, nur Red Bull Racing drehte noch weniger Runden.
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Am Trainingsfreitag in Melbourne schaffte der 43-Jährige 50 Umläufe. Nach der ersten Trainingsstunde war er noch der Achtschnellste, am Ende des Tages belegte er mit fast neun Zehnteln Rückstand den 13. Platz. Sein Teamkollege Lance Stroll blieb sechs Hundertstel schneller und schaffte es als Neunter in die Top-10. Vor laufender TV-Kamera gab sich Alonso dann wortkarg. Auf die Frage, was er über das Auto sagen könne und was er gelernt habe, erklärte er patzig: "Nichts, denn wenn ich etwas gelernt habe, werde ich es dir nicht sagen. Wir kommen hier (zum Interview, Anm.), weil wir dazu verpflichtet sind. Aber es gibt eigentlich nicht wirklich etwas zu bereden. Wir sind gerade aus dem Auto gestiegen, und es wird nun 24 Trainingsfreitage wie diesen Geben, an denen ich keine Fragen beantworten werde." "Ich werde nun alles mit meinem Team besprechen und privat darüber diskutieren", legte der Spanier nach. Und auf die Frage, ob er keine grösseren Probleme bekundet habe, sagte er: "Nein, wir haben Runden gedreht. Das Auto läuft, der Motor ist am Leben, die Bremsen sind Okay und das Getriebe schaltet rauf und runter."
In der Pressemitteilung des Aston Martin Teams fiel die Wortspende des 32-fachen GP-Siegers zwar freundlicher, aber nicht viel gehaltvoller aus: "Es ist immer gut, ins erste GP-Wochenende einer neuen Saison zu starten. Wir sind noch dabei, mehr über den AMR25 zu lernen und wir haben heute ein paar Sachen mit dem Set-up ausprobiert, um die Richtung für das restliche Wochenende zu finden. Natürlich ist es erst Freitag, deshalb gibt es noch viel zu studieren und analysieren. Und das werden wir vor dem Qualifying auch tun."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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01. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:16,439 min 02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:16,563 03. Lando Norris (GB), McLaren, 1:16,580 04. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, 1:16,784 05. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:16,859 06. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:17,019 07. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:17,063 08. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:17,161 09. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:17,279 10. George Russell (GB), Mercedes, 1:17,282 11. Carlos Sainz (E), Williams, 1:17,302 12. Alex Albon (T), Williams, 1:17,302 13. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:17,330 14. Jack Doohan (AUS), Alpine, 1:17,394 15. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:17,493 16. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:17,634 17. Liam Lawson (NZ), Red Bull Racing, 1:17,640 18. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:17,847 19. Esteban Ocon (F), Haas, 1:18,034 20. Oliver Bearman (GB), Haas, keine Zeit
1. Training, Melbourne 01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:17,252 min 02. Carlos Sainz (E), Williams, 1:17,401 03. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:17,461 04. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:17,670 05. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:17,696 06. Alex Albon (T), Williams, 1:17,713 07. George Russell (GB), Mercedes, 1:17,716 08. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:17,736 09. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:17,847 10. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:18,057 11. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, 1:18,061 12. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:18,071 13. Jack Doohan (AUS), Alpine, 1:18,232 14. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:18,390 15. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:18,438 16. Liam Lawson (NZ), Red Bull Racing, 1:18,455 17. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:18,505 18. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:18,586 19. Esteban Ocon (F), Haas, 1:19,139 20. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:19,312
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