Das Aston Martin Team stellt in der Führungsetage um, ab 2026 übernimmt Formel-1-Designer Adrian Newey auch die Rolle des Teamchefs. Was Fernando Alonso davon hält, verriet er im Fahrerlager von Katar.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Für Adrian Newey beginnt im nächsten Jahr ein neues Kapitel. Der erfolgreiche Formel-1-Autodesigner, dessen Fahrzeuge bereits 12 Konstrukteurstitel errungen haben, wird beim Aston Martin Team die Rolle des Teamchefs von Andy Cowell übernehmen. Letzterer wird sich ganz auf die Motoren-Seite konzentrieren, während Newey für das Chassis und den Rennbetrieb an der Strecke verantwortlich sein wird.
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Das Stühlerücken wurde am Mittwoch bestätigt, tags darauf äusserte sich Formel-1-Urgestein Fernando Alonso zu den Neuerungen in seiner Mannschaft. Der zweifache Weltmeister erklärte: "Das sind tolle Neuigkeiten! Adrian hat bereits die technische Entwicklung des Autos geleitet, sich aber auch um das Team gekümmert und geschaut, in welchen Bereichen Verstärkung nötig ist und welche Bereiche weniger wichtig sind." "Er hat intern also viel gemanagt, und Andy hat auch viel auf der Motoren-Seite gemacht und sich um die Integration der Antriebseinheit ins Chassis gekümmert. Es ist also nur logisch, dass wir 2026 diesen Schritt gehen. Wir haben wahrscheinlich die besten Leute an Bord, einer kümmert sich um das Chassis und das Team und der andere um die Integration der Power Unit und auch um die Mannschaft", erläuterte der 32-fache GP-Sieger.
Mit Teambesitzer Lawrence Stroll habe der Rennstall aus Silverstone auch einen sehr starken Leader, betonte Alonso. "Ich glaube, mit diesem Trio ist das Team in sehr guten Händen", ist der 44-Jährige überzeugt. Er schwärmt: "Adrian kennt nur einen Führungsstil, und der ist leistungsorientiert, er ist immer auf der Suche nach Performance und Perfektion. Er ist ein grossartiger Kämpfer und Leader."
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WM-Stand (nach 22 von 24 Grands Prix und 5 von 6 Sprints)
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Konstrukteurspokal 01. McLaren 756 Punkte 02. Mercedes 431 03. Red Bull Racing 391 04. Ferrari 378 05. Williams 121 06. Racing Bulls 90 08. Haas 73 07. Aston Martin 72 09. Sauber 68 10. Alpine 22
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