Fernando Alonso: Folgenschwerer Fehler im Sprint-Qualifying von Kanada
Fernando Alonso leistete sich im 3. Sprint-Qualifying des Jahres in Montreal einen folgenschweren Fehler, der seine Zeitenjagd beendete. Danach übte sich der zweifache Weltmeister in Selbstkritik.
Fernando Alonso gab im Sprint-Qualifying auf dem Circuit Gilles Villeneuve in Kanada wie immer sein Bestes. Der Routinier aus dem Aston Martin Team war auch auf dem besten Weg, den Sprung ins SQ2 zu schaffen. Doch das Glück darüber währte nicht lange, denn beim Versuch, seine Zeit zu verbessern, flog er keine zwei Minuten vor dem SQ1-Ende ab und landete in der dritten Kurve Streckenbegrenzung.
«Die Räder haben blockiert, sorry», funkte der zweifache Champion an die Box. Später seufzte der 32-fache GP-Sieger: «Ich habe die Vorderräder blockiert, und ab da bist du nur noch Passagier. Auf dieser Strecke ist auch kein Platz, um irgendeinen Einschlag zu vermeiden. Ich war einfach zu sehr am Limit.»
Und der 44-jährige Asturier betonte: «Wir sind immer noch etwas im Hintertreffen, uns fehlt einfach das nötige Tempo. Ich war auf Position 14, das ist etwa sieben oder acht Positionen besser als das, was eigentlich drin liegt.»
Als die Session wieder aufgenommen wurde, schafften es mit Lewis Hamilton, Carlos Sainz und Lance Stroll nur drei Fahrer rechtzeitig über die Linie, um noch einen schnellen Versuch zu starten. Keiner der Drei konnte sich verbessern, deshalb kam Alonso weiter. Weil der 106-fache GP-Podeststürmer aber nicht am SQ2-Teilnehmen konnte, musste er sich schliesslich mit dem 16. Platz begnügen.
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