Matteo Cairoli feiert im Ferrari DTM-Debütsieg in Zandvoort
Matteo Cairoli gewinnt im Ferrari 296 GT3 den ersten Lauf der DTM in Zandvoort. Für den Italiener ist es der Debütsieg in Deutschlands bekanntester Rennserie.
Große Freude für Matteo Cairoli! Der Italiener gewinnt den ersten DTM-Lauf in Zandvoort und feiert in seinem ersten dritten DTM-Rennen seinen ersten Sieg. Cairoli gewann das Rennen ungefährdet von der Pole-Position und selbst eine BoP-Anpassung vor dem Rennen hielt den Italiener nicht auf.
Rang zwei belegt Lucas Auer im Landgraf Motorsport Mercedes-AMG GT3, der direkt am Start an Thierry Vermeulen vorbeikam. Am Rennende fehlten ihm Sekunden auf Cairoli. Mit demn zweiten Platz übernahm der letztjähjrige Vizemeister die Tabellenführung.
Vermeulen komplettiert im zweiten Emil Frey Racing Ferrari die Podestränge.
Aufgrund eines heftigen Unfalls mit Leitplankenschaden im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland wurde das DTM-Rennen mit fünf Minuten Verzögerung aufgenommen.
Bereits in der ersten Runde berührten sich Thomas Preining und Nicki Thiim in der ultraschnellen Scheivlak-Kurve mehrfach, als sich Preining am Dänen vorbeischob, doch beide konnte das Rennen fortsetzen.
Timo Glock musste nach der ersten Runde die Box ansteuern. Der ehemalige Formel-1-Pilot erlitt im Dörr Motorsport vorne links einen Reifenschaden. Glock traf in der ersten Kurve Kelvin van der Linde, wobei der Reifen aufgeschlitzt wurde. Glock beendete das Rennen zu seinem vorgesehenen Pflichtboxenstopp und stellte den McLaren in seiner Box ab.
Während des Boxenstoppfensters kam es in der engen Boxengasse zu etwas Chaos zwischen den beiden Lamborghini von Marco Mapelli und Mirko Bortolotti, bei dem Mapelli nach einem Unsafe Release den Grasser Lamborghini seines Lamborghini-Kollegen traf. Mapelli musste daraufhin auch den Mustang von Arjun Maini passieren lassen. Der Zwischenfall wird von den Sportkommissaren nach dem Rennen bearbeitet.
Ergebnis DTM Zandvoort Rennen 1 (Top 10):
Matteo Cairoli – Emil Frey Racing – Ferrari 296 GT3
Lucas Auer – Landgraf Motorsport – Mercedes-AMG GT3
Thierry Vermeulen – Emil Frey Racing – Ferrari 296 GT3
Bastian Buus – Land-Motorsport – Porsche 911 GT3 R
Jules Gounon – WINWARD Racing – Mercedes-AMG GT3
Ben Dörr – Dörr Motorsport – McLaren 720S GT3
Maro Engel – WINWARD Racing – Mercedes-AMG GT3
Thomas Preining – Manthey Racing – Porsche 911 GT3 R
Luca Engstler – ABT Sportsline – Lamborghini Temerario GT3
Nicki Thiim – Comtoyou Racing – Aston Martin Vantage GT3
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