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Ferrari-Star Lewis Hamilton: Kopfweh für Ingenieure
​Der Engländer Lewis Hamilton ist der erfolgreichste aller Formel-1-Fahrer: sieben WM-Titel, 105 Grand Prix-Siege. Dieser Ausnahme-Racer kann seine Ingenieure aber vor die eine oder andere Knacknuss stellen.
Formel 1
Im Artikel erwähnt

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Da haben sich zwei gefunden, doch noch: Lewis Hamilton, der erfolgreichste Formel-1-Rennfahrer, und Ferrari, der erfolgreichste Formel-1-Rennstall. GP-Fans auf der ganzen Welt warten gespannt darauf zu erleben, ob aus diesem Bündnis eine Erfolgsgeschichte wird.
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Egal, wie sich die F1-Saison 2025 entwickeln wird: Am Talent des inzwischen 40-jährigen Hamilton zweifelt niemand. Aber genau das kann bisweilen zum Problem werden, wie sein früherer Mercedes-Stallgefährte James Vowles sagt, der heute die Geschicke des Traditionsrennstalls Williams leitet. "Lewis hat Unmengen an natürlichem Talent", sagt Vowles im Podcast High Performance. "Wenn er im ersten Training auf die Bahn geht, dann ist er wie ein Krake am Lenkrad. Er verändert jede Einstellung und erkundet das Fahrverhalten. Aber auch genau das ist es, was ihn so unglaublich macht." "Es gab eine Situation, in der es in der Simulation für die Interlagos-Rennstrecke hiess, der Fahrer solle den siebten Gang den Berg hoch verwenden. Nico Rosberg tat genau das, worum wir ihn gebeten hatten. Innerhalb von zwei Runden sagte Lewis: ‘Das fühlt sich nicht richtig an’, ging zurück in den sechsten Gang und fand dort eine Zehntelsekunde." "Es dauerte bis zum Ende des Trainings, bis Nico die Daten sah und das erkannte. Lewis machte den Unterschied. Er nutzt die Daten ebenfalls als Grundlage, aber er hebt sich dann mit seinem unfassbaren Gefühl fürs Auto ab." "Er hat kein Problem damit, Grenzen auszuloten. Das äusserte sich im ersten Jahr bei Mercedes etwa darin, dass ihm in Kurve 1 schon mal der Wagen ausbrach, er fand das absolute Limit beim Bremsen und kam in der ersten Kurve von der Ideallinie ab, dann brach er ab." "Das war für die Techniker zunächst ein Frust, weil wir mehr Daten brauchten von ihm. Von zwanzig gefahrenen Runden war nur eine perfekt. Wir dachten – komm schon, du musst mehr machen als das. Und wenn man sich anschaut, wie reif Lewis zwischen 2013 und jetzt geworden ist, dann sieht man, dass er jede Runde zu Ende fährt." "Aber er war dieser Perfektionist, und das Bremsen war immer seine Stärke. Er sagte immer: ‘Ich maximiere alles beim Bremsen und dann kenne ich die Grenzen des Autos und dann kann ich von dort aus aufbauen und in den richtigen Rhythmus kommen.’" Das Tempo von Lewis stellte die Ingenieure vor einige Knacknüsse. Vowles weiter: "Weil er all diese Grenzen so schnell erkundet hat, wusste er schon nach wenigen Runden, wo die Grenzen des Autos lagen, er wusste bereits, wo er die Haftung findet. Wo andere Fahrer noch sieben oder acht Runden damit verbrachten, die Strecke zu erkunden, hatte er das schon erledigt. Das hatte aber oft auch seine Schattenseiten." "Oft hat er das Auto so schnell umgestellt, dass wir ein wenig verloren waren. Als Ingenieur ist es schwierig, wenn sich alle Parameter ständig bewegen: Die Strecke verändert sich, der Grip variiert, und der Fahrer hat alles am Lenkrad verstellt. Man weiss da als Techniker schnell mal nicht mehr, wo man eigentlich steht, und dann kam Lewis herein und wir haben die aerodynamische Balance geändert. Wir dachten oft – gut, wir fangen wieder bei null an." "Das ist auch einer der Gründe, warum Lewis manchmal im Traning in der Tabelle zurückfällt und oft wieder nach vorne springt, weil er zu einem bekannten Set-up gewechselt hat und jetzt wieder auf dem richtigen Weg ist. Aber er ist eben in der Lage, das zu tun, und viele Fahrer sind das nicht. Er ist in der Lage, oft zu experimentieren und zu akzeptieren, dass er ein ganzes Training lang vielleicht mit der Abstimmung falsch lag, aber er lernt daraus – und das ist typisch Lewis."
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Bahrain-Wintertest, 26.–28. Februar 2025
01. Carlos Sainz (E), Williams, 1:29,348 (DO) 02. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:29,379 (DO) 03. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:29,431 (DO) 04. George Russell (GB), Mercedes, 1:29,545 (FR) 05. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:29,566 (FR) 06. Alex Albon (T), Williams, 1:29,650 (FR) 07. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:29,784 (DO) 08. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:29,940 (FR) 09. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:30,040 (FR) 10. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:30,229 (DO) 11. Liam Lawson (NZ), Red Bull Racing, 1:30,252 (DO) 12. Jack Doohan (AUS), Alpine, 1:30,368 (DO) 13. Lando Norris (GB), McLaren, 1:30,430 (MI) 14. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, 1:30,497 (FR) 15. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:30,675 (DO) 16. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:30,700 (DO) 17. Esteban Ocon (F), Haas, 1:30,728 (FR) 18. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:31,057 (DO) 19. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:31,457 (DO) 20. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:32,361 (FR) MI = Zeit vom Mittwoch, 26. Februar DO = Zeit vom Donnerstag, 27. Februar FR = Zeit vom Freitag, 28. Februar
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