Haas-Fahrer Mick Schumacher hat auch in seinem dritten Grand Prix die Zielflagge gesehen und bekommt dafür von Formel-1-Sportchef Ross Brawn viel Lob: «Mick lässt viel Potenzial durchscheinen.»
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Als Formel-2-Champion Mick Schumacher davon sprach, mit dem schwachen Haas-Rennwagen auch mal ins zweite Quali-Segment vorzustossen, da wurde er milde belächelt. Ist da nicht der Wunsch Vater des Gedankens, wenn wir wissen, dass der Haas das langsamste Auto im Feld ist? Aber Mick liess mit Rang 15 im dritten freien Training von Portugal aufhorchen und glaubt fest daran – bei weiteren Fortschritten ist das machbar.
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Der Haas-Fahrer in der Algarve: "Im Grossen und Ganzen können wir zufrieden sein. Wir hatten ein gutes Rennen, ich habe mir kaum Fehler erlaubt und erneut die Zielflagge gesehen. Ich bin sicher, ich hätte mir auch noch George Russell kaufen können, hätten wir mehr als diese 66 Runden gehabt. Wir lernen wir an jedem GP-Wochenende mehr und mehr über das Auto, also sehen wir gemessen an der Konkurrenz ganz ordentlich aus. Das Team schuftet, damit wir uns im Wagen wohler fühlen." Auch Haas-Teamchef Günther Steiner ist von der Arbeit Mick Schumachers überaus angetan: "Er zeigte ein tolles Training in Portugal, alles entwickelt sich in die richtige Richtung. Wir machen mit dem Wagen Fortschritte und rücken den Gegnern näher. Wir brauchen nur etwas mehr Zeit."
Die Fortschritte erklären sich nicht aus neuen Teilen am Haas-Renner, denn seit Imola ist da Schluss – die US-Amerikaner konzentrieren sich nun ganz auf die Entwicklung des 2022er Autos. Nein, stärkere Darbietungen von Haas erklären sich vielmehr daraus, dass Ingenieure und Fahrer das Auto immer besser verstehen.
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Für Mick Schumacher gibt es viel Lob von Formel-1-Sportchef Ross Brawn (66): "Es ist offensichtlich, dass der Haas jetzt nicht das konkurrenzfähigste Auto ist. Aber Mick wusste genau, worauf er sich einlässt. Du musst als Racer immer das Beste aus deinen Mitteln machen, und es kommt auf die Highlights an, die zu platzieren kannst – wie etwa die Situation, als Mick im Rennen seinen Gegner Nicholas Latifi in einen Fehler hetzte. Mick lässt viel Potenzial durchscheinen, er entwickelt sich prächtig."
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Portugal-GP, Portimão
01. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:34:33,085 h 02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, +29,964 sec 03. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, +34,102 04. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, +40,081 05. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +51,163 06. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, +54,376 07. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1:03,696 min 08. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1:05,292 09. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +1:14,796 10. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, +1:16,092 11. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, +1:17,609 12. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde 13. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde 14. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde 15. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde 16. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde 17. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +2 Runden 18. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, +2 Runden 19. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +2 Runden Out Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, Crash WM-Stand nach 3 von 23 Rennen
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Fahrer 1. Hamilton 69 Punkte 2. Verstappen 61 3. Norris 37 4. Bottas 32 5. Leclerc 28 6. Pérez 22 7. Ricciardo 16 8. Sainz 14 9. Ocon 8 10. Gasly 7 11. Stroll 5 12. Alonso 5 13. Tsunoda 2 14. Räikkönen 0 15. Giovinazzi 0 16. Vettel 0 17. Russell 0 18. Schumacher 0 19. Mazepin 0 20. Latifi 0 Konstrukteure 1. Mercedes 101 2. Red Bull Racing 83 3. McLaren 53 4. Ferrari 42 5. Alpine 13 6. AlphaTauri 9 7. Aston Martin 5 8. Alfa Romeo 0 9. Williams 0 10. Haas 0
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