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8h von Suzuka: KTM gibt Jonas Folger erneut für Suzuki frei

KTM-MotoGP-Testpilot Jonas Folger startet zum zweiten Mal bei den 8 Stunden von Suzuka. Der Bayer fühlt sich im Suzuki-Team bestens aufgehoben und sieht trotz Rang 12 beim Test noch viel Potenzial.

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Für Jonas Folger gehören die 8 Stunden von Suzuka inzwischen zum festen Saisonprogramm. Nachdem der Bayer bereits 2025 mit einem starken Debüt für das japanische Team S-Pulse Dream Racing Suzuki überzeugte, kehrte er in diesem Jahr an die legendäre Rennstrecke zurück. Am Sonntag startet der 32-Jährige zum zweiten Mal beim prestigeträchtigen Langstreckenklassiker.

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Nach seinem kurzfristigen Einsatz beim Euro-Moto-Wochenende in Most blieb Folger kaum Zeit zum Durchatmen. Direkt im Anschluss reiste der KTM-Testfahrer nach Japan, wo die Rennwoche bereits am Dienstag mit den ersten offiziellen Testfahrten begann.

Suzuka-Start für Folger «etwas ganz Besonderes»

«Ich freue mich gewaltig darauf, in Suzuka wieder dabei zu sein. Es ist kein alltägliches Rennwochenende, sondern etwas ganz Besonderes», schwärmte Folger. «Außerdem ist es kaum zu glauben, wie schnell ein Jahr vergeht. Es kommt mir vor, als wäre mein Debüt Anfang August vergangenen Jahres noch gar nicht so lange her.»

Dass Folger erneut für S-Pulse Dream Racing Suzuki antritt, war nach seinem starken Einstand im Vorjahr nur noch Formsache. Der Deutsche teilt sich die Suzuki GSX-R1000R diesmal mit dem erfahrenen Franzosen Jeremy Guarnoni sowie dem Japaner Sho Nishimura.

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«Ich freue mich sehr, wieder dabei zu sein und für dasselbe Team zu fahren. Dafür bin ich wirklich dankbar», so Folger. Gleichzeitig bedankte er sich ausdrücklich bei seinem Arbeitgeber KTM für die Freigabe. «Die Tatsache, dass ich diese Woche wieder mit dem S-Pulse-Team zusammenarbeite, macht den Einstieg natürlich etwas leichter. Wir kennen uns gegenseitig und die Mechaniker wissen, worauf es mir ankommt und wie ich arbeite.»

Gute Voraussetzungen: Starkes Paket mit Bridgestone-Reifen

Große Hoffnungen setzt Folger auch in das Gesamtpaket. Neben einer hochkarätigen Fahrerbesetzung verfügt Suzuki über ein Update für die GSX-R1000R sowie Bridgestone-Reifen, die in Suzuka traditionell als Referenz gelten. «Ich denke also, wenn alles reibungslos läuft, können wir ein gutes Wochenende haben. Theoretisch haben wir tatsächlich alles, was wir brauchen, um Suzuka richtig zu genießen.»

Die ersten beiden Testtage verliefen aus Sicht des Oberbayern vielversprechend. Da er die Strecke bereits aus dem Vorjahr kennt, fand Folger schnell seinen Rhythmus. «Bei den ersten Testsessions am Dienstag ging mir alles etwas leichter von der Hand. Dadurch kamen wir ziemlich schnell in einen guten Rhythmus und konnten sofort mit der Abstimmung des Motorrads beginnen.»

Mit der neuen Fahrerbesetzung begann die Entwicklungsarbeit dennoch nahezu bei null. «Ich habe zwei neue Teamkollegen: Sho Nishimura und Jeremy Guarnoni. Daher geht die Abstimmung in eine etwas andere Richtung.» Vor allem Guarnoni bringe als langjähriger EWC-Pilot wertvolle Erfahrung mit, während Nishimura jede Besonderheit des Suzuka Circuit kenne.

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Kann Folger seine Regenstärke ausspielen?

Am Ende des zweiten Testtages belegte das Suzuki-Team den zwölften Rang, doch Folger sieht darin keinen Grund zur Sorge. Vor allem am verregneten Mittwoch gelangen wichtige Fortschritte. «Bisher konnten wir schon vieles ausprobieren und haben ab Mittag auch viel Zeit auf regennasser Strecke verbracht. Am Ende haben wir noch etwas entdeckt, das uns geholfen hat, uns deutlich zu verbessern.»

Der Deutsche ist überzeugt, dass das Potenzial des Teams noch längst nicht ausgeschöpft ist. «Wir liegen derzeit auf dem zwölften Platz, haben aber noch jede Menge Potenzial, das wir ausschöpfen können. Sollte es ein Regenrennen werden, haben wir bereits ein gutes Setup gefunden.»

Entsprechend positiv fällt sein Zwischenfazit vor den entscheidenden Tagen der Rennwoche aus. «Bisher ist alles gut gelaufen, und wir können zufrieden sein, vor allem mit dem großen Schritt nach vorne, den wir am Nachmittag gemacht haben. Ich bin wirklich glücklich und freue mich riesig, wieder hier bei diesem wirklich einzigartigen Rennen dabei zu sein.» Besonders hob Folger noch einmal die Gastfreundschaft seines Teams hervor: «Vielen Dank an das S-Pulse-Teammanagement, dass es mich erneut ausgewählt hat. Der herzliche Empfang, den sie mir wieder bereitet haben, war unglaublich herzlich.»

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