FIA-Berufungsgericht tagt am 14. April
Nach dem Streit um die technischen Lösungen von Williams, Toyota und Brawn: Die Diffusor-Affäre wird vor dem China-GP gelöst.
Am 14. April – dem Dienstag vor dem China-GP (dritter Lauf zur Formel-1-WM) – wird das FIA-Berufungsgericht klären müssen, ob die Diffusoren von Williams, Toyota und Brawn so legal sind, wie das die Rennkommissare in Autralien befanden.
Über die jeweiligen Landesverbände in Österreich, Frankreich und Italien haben Red Bull Racing, Renault und Ferrari gegen das Urteil der Rennkommissare Berufung eingelegt.
Das Urteil der Berufungsrichter wird endgültig sein, es gibt keine weitere Instanz.
Am ersten Trainingstag war die Überlegenheit der Diffussoren-Gang deutlich – zwei Mal Bestzeit für Williams-Ass Nico Rosberg, starke Vorstellungen von Brawn und Toyota.
F1-Experten gehen davon aus, dass nur Ferrari beim Saisonbeginn diese drei Rennställe ernsthaft gefähren wird.
Sollte das Berufungsgericht das Urteil der Rennkommissare stützen, werden die anderen Teams nachrüsten müssen.
Sollte das Berufungsgericht das Urteil der Rennkommissare kippen, werden Toyota, Williams und Brawn umbauen müssen. Gemäss den FIA-Regeln geht nicht schlüssig hervor, was aus ihren Rennergebnissen in Australien und Malaysia passiert. Eine Auslegung geht dahin, dass das Klassement von Melbourne und Sepang Bestand behält, die betroffenen Teams aber ihre Punkte verliegen würden.
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