Der Streckenbetreiber im Badischen will nicht mehr als Grand-Prix-Veranstalter auftreten, versucht aber den Hockenheimring als Formel-1-Austragungsort zu retten.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Der Hockenheimring könnte als nächste Traditionsstrecke von der Formel-1-Landkarte verschwinden. Die Strecke ist seit 1970 mit Unterbrechungen im Formel-1-Kalender, wechselte sich zuletzt mit dem Nürburgring bei der Austragung des Deutschland-GP ab, fuhr aber jährlich seit einiger Zeit ein Minus von rund fünf Millionen Euro ein.
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Deshalb beschloss die Gemeinde nun: Schluss damit. Offenbar sondiert Hockenheim aber Optionen für einen Verbleib als Streckenbetreiber, ohne selbst Rennen zu veranstalten. Dieses Modell wird in Ungarn, Belgien und der Türkei zeitweise angewendet, wo F1-Promoter Bernie Ecclestone bisweilen als Veranstalter auftritt. Das heisst: Die Streckenbetreiber müssen dort keine horrenden Antrittsgelder an Ecclestonestone (Formula One Management) zahlen, die zwischen 15 und 40 Millionen Euro pro Rennen liegen, kassieren aber dafür auch beim Tickektverkauf nicht mit.
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