Francesco Bagnaia zieht positives Zwischenfazit nach Tag 2 in Sepang
Der zweite Testtag der MotoGP-Vorsaison 2026 in Sepang verlief für Francesco Bagnaia (Ducati) nicht ohne Einschränkungen. Die ersten Eindrücke zur GP26 bestätigten sich aber.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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«Insgesamt bin ich happy», bilanzierte Ducati-Werksfahrer Francesco Bagnaia Tag 2 des Sepang-Tests. Schon am ersten Tag habe er eine Erleichterung gespürt, dieses Gefühl bestätigte sich am Mittwoch. «Die Runde, die wir gefahren sind, war sehr schnell – vor allem, wenn man bedenkt, dass wir mit dem Renn-Setup unterwegs waren.» Das unterstreicht die wachsende Zuversicht des Ex-Weltmeisters nach einer schwierigen Saison 2025.
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Technische Probleme und Regen bremsten «Pecco» aus Der Arbeitstag begann allerdings nicht reibungslos. Am Vormittag kämpfte Ducati mit kleineren Problemen an den neuen Bauteilen – was laut Bagnaia ein normales Vorkommnis während der Testphase sei. Am Nachmittag machte dann der Regen weitere Fortschritte zunichte. «Wir mussten im Grunde in der Box bleiben, dabei hätten wir noch einen wichtigen Punkt abschließen müssen», erklärte er.
Entsprechend voll wird der Donnerstag für den Italiener: Neben weiteren Aero-Vergleichen stehen Setup-Arbeit und Runs mit weicheren Reifen auf dem Plan. «Morgen wird wichtig, um alles fertig zu testen», so Bagnaia.
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Inhaltlich bestätigte sich vor allem ein zentrales Thema: die deutlich verbesserte Stabilität beim Anbremsen. «Schon in der ersten Runde gestern habe ich gemerkt, dass das Bike beim Kurveneingang viel besser funktioniert», erklärte Bagnaia. Genau dort hatte ihn die GP25 im Vorjahr immer wieder im Stich gelassen.
Diese Stärke zeigte sich auch am zweiten Tag. «Heute kann ich das gleiche Gefühl bestätigen.» Die Fortschritte seien nicht überraschend, sondern gezielt erarbeitet worden. Ducati habe genau in dem Bereich angesetzt, der für ihn entscheidend sei.
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Da die Motoren für 2026 eingefroren sind, blieb Ducati nur Detailarbeit. Die Verbesserungen sind trotzdem sichtbar und wirkungsvoll. «Man kann noch am Auspuff und der Airbox arbeiten. Diese kleinen Details können einen großen Unterschied machen», erklärte «Pecco». In seinem Fall sei das neue Paket spürbar besser als zuvor.
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