Dominique Thury (Yamaha) über Houston: 1. Laufsieg und erneut Punkte geholt
Mit seinem Sieg im Hoffnungslauf sicherte sich Dominique Thury (Yamaha) die Teilnahme an den Triple Crown Finals von Houston und holte dort weitere Punkte in der US-Westküsten-Meisterschaft.
In diesem Jahr nehmen gleich 3 deutsche Sportler an den US-Westküstenmeisterschaften teil, die am vergangenen Wochenende in
Dominique Thury: Glücksritter und Einzelkämpfer
Dominique Thury hatte nach seinem Wechsel in die USA zunächst ein Engagement bei 'ClubMX', danach im privat geführten 'Solitaire Heartbeat Hot Sauce'. Koch und Bloy hatten in diesem Jahr das Glück, im ebenfalls privat geführten Team CDF Racing unterzukommen. Dessen Gründer, James Cole, hat sich der Förderung europäischer und insbesondere deutscher Piloten verschrieben.
Thury erstmals beim Sieger-Interview
Im Hoffnungslauf von Anaheim 2 absolvierte Thury seine ersten Führungsrunden im US-Supercross. Erstmals in seiner Karriere leuchteten die 'Leader Lights' an seinem Motorrad auf, das sind die beiden grünen Leuchten an der Front seines Motorrades. Während er in Anaheim kurz vor dem Ziel von der Strecke abkam und dadurch einen möglichen Sieg verschenkte, zog er im NRJ-Stadium von Houston voll durch und absolvierte nicht nur Führungsrunden, sondern beendete den Hoffnungslauf als Sieger. In den Hoffnungslauf musste der Schneeberger ohnehin nur deshalb, weil er auf Qualifying-Platz 20 die Top-18 der direkt Qualifizierten knapp verfehlte.
Als er dann zum Siegerinterview zu TV-Moderatorin Haley Shanley musste, war Nique sichtlich aufgeregt. Auch Co-Moderator Adam Cianciarulo zollte dem Deutschen Respekt für seine Leistung: «Ein Sieg ist ein Sieg.»
7 Punkte mitgenommen
Die 3 Finals des Triple Crown Events beendete Thury auf den Plätzen 14, 15 und 16, was ihm am Ende Gesamtrang 15 einbrachte. Damit sicherte er sich die nächsten 7 Punkte für die Meisterschaft.
«Houston war keine Enttäuschung», erklärte der Schneeberger nach dem Rennen. «Den direkten Finaleinzug habe ich zwar knapp verfehlt, dann habe ich aber das LCQ gewonnen - diesmal ohne Off-Track-Ausflüge. Mit den Plätzen 14-15-16 kam am Ende Platz 15 heraus. Ein schlechter Start im 3. Lauf hat mich leider etwas Zeit gekostet, aber es war im Großen und Ganzen ein solider Abend. In letzter Zeit genieße ich es wirklich, auf meiner Yamaha zu fahren. Wir sehen uns nächstes Wochenende in Glendale.»
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