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FP2 Jeddah: Norris 1., Verstappen 3., Tsunoda-Crash
​Zweites Training zum Formel-1-Rennen Saudi-Arabien: WM-Leader Norris mit Bestzeit vor Piastri, Max Verstappen auf P3, Hülkenberg Neunter, Hamilton kam nicht in Schwung (P13), Tsunoda in der Mauer.
Formel 1
Im Artikel erwähnt



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Der Jeddah Corniche Circuit gilt als eine der gefährlichsten Strecken im ganzen Formel-1-Kalender: Grund 1 – der Kurs ist atemberaubend schnell, mit Durchschnitts-Tempi jenseits von 250 Sachen, da sind wir auf dem Niveau von Monza!
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Grund 2 – viele der schnellen Bögen sind, was im Rennjargon als blind bezeichnet wird; der Fahrer sieht beim Einlenken den Ausgang der Kurve nicht. Und weil an so mancher Stelle des Strassenkurses dann gleich eine Mauer steht, ist der Raum für Fehler ziemlich klein. Das zweite Training begann bei 30 Grad Lufttemperatur, die Bahn noch immer 38 Grad warm. Also Bedingungen wie in der Quali und wie im Rennen, während die Bahn tagsüber hier mehr als 60 Grad heiss wird! Der Wind hatte sich komplett gelegt, ungewöhnlich hier. Das Training begann schlecht für den jungen Brasilianer Gabriel Bortoleto: An seinem Sauber war ein Benzinleck entdeckt worden, damit war er für die zweiten 60 Minuten out. Die Aufgabe der Fahrer: Möglichst viel übers Auto lernen, bei realistischen Bedingungen für Quali und Grand Prix, gleichzeitig schrittweise Vertrauen ins Auto aufbauen. 18 Fahrer zunächst auf den mittelharten Pirelli-Reifen, Albon im Williams auf harten, die Piloten damit beschäftigt, Erfahrungen im Renntrimm zu sammeln. Verstappen übernahm zunächst die Spitze, dann kam Norris, happige sechs Zehntel schneller als Max, dann Leclerc mit zwei Zehnteln Rückstand auf Leclerc Zweiter. Fernando Alonso scherzte am Funk: "Zwanzig Autos auf der Strecke, und 26 davon habe ich überholt." Gelbe Flaggen dann nach einem Dreher von Lance Stroll im anderen Aston Martin. Verstappen verbesserte sich, aber noch immer drei Zehntel hinter Norris. Gegen Lewis Hamiton wurde ermittelt, wegen Blockierens von Alex Albon. Der Engländer wurde vor die Rennleitung zitiert, dies natürlich nach dem Training. Stand nach 15 Minuten: Piastri eine Tausendstelsekunde hinter Norris, dann Leclerc, Verstappen, Tsunoda, Russell, Gasly, Hamilton und Sainz. Hülkenberg im einzigen Sauber auf P13. Zahlreiche Fahrer regten sich über den dichten Verkehr auf, Oscar Piastri: "Warum benützt niemand seinen Funk?" Der Australier fand, Verstappen habe ihn aufgehalten. Piastri nahm einen neuen Anlauf und schob sich wieder vor Norris, aber nicht für lange, dann lag Leclerc im Ferrari auf P1. Racing Bulls-Pilot Liam Lawson war der erste Fahrer, der auf die rot markierten, weichen Pirelli wechselte. Die Zeiten purzelten, Russell schob sich im Mercedes auf weichen Walzen an die Spitze, nur 29 Tausendstel vor Leclerc auf mittelharten Reifen. Russell beklagte sich über Bouncing. Zur Erinnerung: Bouncing ist eine Auswirkung der modernen Flügelautos, die überaus sensibel auf Veränderungen des Bodenabstands reagieren. Durch die Instabilität etwa einer Bodenwelle reisst die Saugnapfwirkung kurz ab, das Auto geht hoch, und dann baut sich der Abtrieb von neuem auf, der Wagen senkt sich wieder. Das wiederholt sich in sehr schneller Folge. Dann Sainz vor Russell, das alles also noch nicht so richtig repräsentativ. Max Verstappen übernahm nach 27 Minuten die Spitze, vier Zehntel schneller als Sainz, spannend zu erleben, was das wert sein würde, wenn McLaren und Ferrari auf weich ausrücken. Ferrari-Fahrer Leclerc wurde von Tsunoda eingebremst und brach seinen Versuch ab. Hülkenberg im Sauber tauchte zwischendurch auf P6 auf. Dann kam der zweifache Saisonsieger Piastri im McLaren: neue Bestzeit, 117 Tausendstel vor Verstappen. Wie würde die Antwort von Lando Norris lauten? Nach einer Runde mit einigem Verkehr der WM-Leader Neun Hundertstel vor Piastri wieder vorne. Reihenfolge nach 40 Minuten: Norris, Piastri, Verstappen, Leclerc, Sainz, Tsunoda, Russell, Gasly, Hülkenberg und Albon, Hamilton nur auf P13. Keine freie Runde für den englischen Superstar. Norris setzte noch einen drauf: Ausbau der Führung gemessen an Piastri auf 163 Tausendstel. Piastri touchierte mit dem linken Vorderrad eine Mauer und konnte von Glück reden, dass daraus nichts Gravierendes wurde. Auch Williams-Fahrer Albon küsste eine Mauer, ebenso Antonelli im Mercedes. Danach stellten die meisten Piloten wieder um auf Dauerläufe, an der Reihenfolge vorne änderte sich nichts mehr. Wenn die Zeitenliste ein echter Indikator sein soll: McLaren hat diese Nase vorn, Verstappen ist im RB21 von Red Bull Racing stärker als in Bahrain, noch einige Fragezeichen bei Ferrari und Mercedes. Das letzte Ausrufezeichen kam von Yuki Tsunoda: In der letzten Kurve innen mit dem linken Vorderrad angehängt, dann geradeaus rechts in die Mauer geprallt.
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2. Training, Saudi-Arabien
01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:28,267 min 02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:28,430 03. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:28,547 04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:28,749 05. Carlos Sainz (E), Williams, 1:28,942 06. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:28,963 07. George Russell (GB), Mercedes, 1:28,973 08. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:29,106 09. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:29,193 10. Alex Albon (T), Williams, 1:29,220 11. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:29,242 12. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:29,306 13. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:29,371 14. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:29,488 15. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:29,662 16. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:29,754 17. Jack Doohan (AUS), Alpine, 1:29,912 18. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:30,007 19. Esteban Ocon (F), Haas, 1:30,019 Out Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, Benzinleck
1. Training, Saudi-Arabien 01. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:29,239 min 02. Lando Norris (GB), McLaren, 1:29,246 03. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:29,309 04. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:29,341 05. Alex Albon (T), Williams, 1:29,606 06. George Russell (GB), Mercedes, 1:29,618 07. Carlos Sainz (E), Williams, 1:29,779 08. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:29,815 09. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:29,818 10. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:29,821 11. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:29,907 12. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:29,916 13. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:29,934 14. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:29,976 15. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:30,011 16. Jack Doohan (AUS), Alpine, 1:30,183 17. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:30,583 18. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:30,595 19. Esteban Ocon (F), Haas, 1:31,029 20. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:31,038
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