Fred Vasseur (Ferrari): Was Hamilton nun bewiesen hat
Der Engländer Lewis Hamilton (40) hat am 22. März sein erstes Rennen für Ferrari gewonnen, den Sprint von China. Teamchef Fred Vasseur sagt, was der siebenfache Champion damit bewiesen hat.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Nach dem Australien-GP von den italienischen Medien scharf kritisiert, wenige Tage später bejubelt – so schnell geht das für Ferrari-Fahrer Lewis Hamilton.
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Der erfolgreichste aller Formel-1-Fahrer hatte nach dem WM-Auftakt in Melbourne zugegeben, dass er sich noch schwertut. Aber in China fanden er und Renningenieur Riccardo Adami eine Abstimmung, "mit der ich mich besser einbringen konnte", so Hamilton. Ergebnis: Pole des Briten für den Sprint auf dem Shanghai International Circuit, anschliessend eine ziemlich souveräne Fahrt zu seinem zweiten Sprint-Sieg (nach Silverstone 2021). Verblüffend: Das war im 19. Sprint der Königsklasse der erste Sieg der Italiener!
In der Quali für den Grand Prix wurden die Tifosi dann ein wenig geerdet (Hamilton Fünftschnellster, Charles Leclerc auf P6), aber Ferrari-Teamchef Fred Vasseur hat genug gesehen, um zu ahnen, was beim chinesischen WM-Lauf auf das Startfeld zukommt. Der Franzose sagt: "Lewis Hamilton hat mit seinen 19 Runden des Sprints bewiesen, dass das Reifen-Management angesichts der Eigenschaften des neuen Streckenbelags in Shanghai absolut entscheidend sein wird, wenn wir am Sonntag ins Rennen gehen." "Das heutige Qualifying war hingegen schwierig zu deuten, und mehrere Teams, darunter auch wir, erlebten Leistungs-Schwankungen. In Q1 etwa waren wir stark (Hamilton Schnellster, Leclerc Dritter, M.B.), bevor wir in Q2 zu kämpfen hatten, und in Q3 fehlten uns am Ende dann drei Zehntelsekunden auf die Pole, wobei wir die meiste Zeit im letzten Sektor verloren." "Natürlich hätten wir uns lieber weiter vorne qualifiziert, denn selbst wenn man im Auto einen soliden Speed hat, so mussten wir im Sprint erkennen, dass die Reifen viel mehr leiden, wenn sich ein Pilot in ‘dirty air’ befindet, wenn er also in den Luftwirbeln des Vordermannes fahren muss." "Das Feld liegt eng beieinander. Im Rennen wird es vor allem auf eine kluge Strategie ankommen, und wir müssen bereit sein, jede sich bietende Situation auszunutzen." Ferrari ist in China seit zwölf Jahren ohne GP-Sieg. Den vorderhand letzten von fünf China-Siegen der Italiener geht zurück auf Fernando Alonso im Jahre 2013.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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01. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:30,641 min 02. George Russell (GB), Mercedes, 1:30,723 03. Lando Norris (GB), McLaren, 1:30,793 04. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:30,817 05. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:30,927 06. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:31,021 07. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:31,079 08. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:31,103 09. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, 1:31,638 10. Alex Albon (T), Williams, 1:31,706 11. Esteban Ocon (F), Haas, 1:31,625 12. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:31,632 13. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:31,688 14. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:31,773 15. Carlos Sainz (E), Williams, 1:31,840 16. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:31,992 17. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:32,018 18. Jack Doohan (AUS), Alpine, 1:32,092 19. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:32,141 20. Liam Lawson (NZ), Red Bull Racing, 1:32,174
China-Sprint, Shanghai International Circuit 01. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 30:39,965 min 02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +6,889 sec 03. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +9,804 04. George Russell (GB), Mercedes, +11,592 05. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +12,190 06. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, +22,288 07. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +23,038 08. Lando Norris (GB), McLaren, +23,471 09. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +24,916 10. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +38,218 11. Alex Albon (T), Williams, +39,292 12. Pierre Gasly (F), Alpine, +39,649 13. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +42,400 14. Liam Lawson (NZ), Red Bull Racing, +44,904 15. Oliver Bearman (GB), Haas, +45,649 16. Esteban Ocon (F), Haas, +46,182 17. Carlos Sainz (E), Williams, +51,376 18. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +53,940 19. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +56,682 20. Jack Doohan (AUS), Alpine, +1:00,212 min
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WM-Stand (nach 1 von 24 Grands Prix und 1 Sprint) Fahrer 01. Norris 26 Punkte 02. Verstappen 24 03. Russell 20 04. Antonelli 14 05. Albon 10 06. Piastri 9 07. Hamilton 9 08. Stroll 8 09. Leclerc 8 10. Hülkenberg 6 11. Tsunoda 3 12. Gasly 0 13. Ocon 0 14. Bearman 0 15. Lawson 0 16. Bortoleto 0 17. Alonso 0 18. Sainz 0 19. Doohan 0 20. Hadjar 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 35 Punkte 02. Mercedes 34 03. Red Bull Racing 24 04. Ferrari 17 05. Williams 10 06. Aston Martin 8 07. Sauber 6 08. Racing Bulls 3 09. Alpine 0 10. Haas 0
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