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Frust-Funk von Leclerc: Was war bei Ferrari los?

Ferrari-Pilot Charles Leclerc startete von der Pole-Position in den Formel-1-GP von Ungarn, wurde aber nur Vierter. Nach einem Stopp verlor er an Leistung, funkte frustriert an sein Team. Was war da los in Runde 40?

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Der Formel-1-GP von Ungarn war für Ferrari-Pilot Charles Leclerc eine riesige Enttäuschung: Der Monegasse startete von der Pole, wurde am Ende aber nur Vierter – weil er mit einem plötzlichen Leistungsverlust nach einem Boxenstopp zu kämpfen hatte.

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Leclerc funkte frustriert an sein Team, als er die Führung verloren hatte und sich abzeichnete, dass er wohl auch das Podium verlieren würde: "Das ist so unglaublich frustrierend. Wir haben alle Wettbewerbsfähigkeit verloren. Ihr müsst einfach auf mich hören, ich hätte einen anderen Weg gefunden, mit diesen Problemen umzugehen. Jetzt ist es einfach unfahrbar. Es ist ein Wunder, wenn wir auf dem Podium enden sollten." Das Wunder trat nicht ein, Leclerc wurde Vierter. Einen so langen Funkspruch hört man in der Formel 1 selten – schließlich fahren die Fahrer bei teils über 300 km/h, fassen sich in der Regel kurz, um sich aufs Wesentliche, das Fahren, zu konzentrieren. Hier musste sich Leclerc aber offenbar jede Menge Frust von der Seele reden.

Leclerc war überraschend von der Pole-Position gestartet, führte über weite Teile des Rennens das Feld an, alles roch nach Ferrari-Sieg. Doch dann der plötzliche Leistungseinbruch. Nach seinem Boxenstopp in Runde 40 verlor Leclerc eklatant an Tempo, konnte nicht mehr mithalten, wurde überholt. Was war da los? Ferrari gab an, einen Schaden am Chassis gehabt zu haben. Auffällig aber: Die Probleme tauchten mit dem Boxenstopp in Runde 40 auf. Mercedes-Pilot George Russell mutmaßte, dass sich der Ferrari am Rande der Illegalität bewegt habe, man bei der Scuderia zum Ende des Rennens Einstellungen verändert habe, um die Bodenplatte nicht zu stark abzunutzen.

Nach dem Rennen ruderte Leclerc dann aber in Bezug auf seinen Funkspruch zurück. Leclerc: "Ich habe inzwischen ein paar mehr Informationen. Es ist nichts, das wir hätten voraussehen können. Da lag ich im Auto falsch." Offenbar war er davon ausgegangen, dass beim Boxenstopp Einstellungen am Frontflügel vorgenommen worden waren oder etwas Ähnliches, wurde dann im Gespräch mit seinem Team eines Besseren belehrt. Doch der Frust hielt an. Leclerc: "Ich war extrem frustriert und war deshalb auch so laut am Funk. Wir haben die Chance auf den Sieg verspielt."

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Ungarn-GP, Hungaroring

01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:35:21,231 h

02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +0,698 sec

03. George Russell (GB), Mercedes, +21,916

04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +42,560

05. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +59,040

06. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +1:06,169 min

07. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1:08,174

08. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +1:09,451

09. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +1:12,645

10. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +1 Runde

11. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +1

12. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +1

13. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +1

14. Carlos Sainz (E), Williams, +1

15. Alex Albon (T), Williams, +1

16. Esteban Ocon (F), Haas, +1

17. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +1

18. Franco Colapinto (RA), Alpine, +1

19. Pierre Gasly (F), Alpine, +1

Out

Oliver Bearman (GB), Haas, Unterboden beschädigt

WM-Stand (nach 14 von 24 Grands Prix und 3 von 6 Sprints)

Fahrer

01. Piastri 284 Punkte

02. Norris 275

03. Verstappen 187

04. Russell 172

05. Leclerc 151

06. Hamilton 109

07. Antonelli 64

08. Albon 54

09. Hülkenberg 37

10. Ocon 27

11. Alonso 26

12. Stroll 26

13. Hadjar 22

14. Gasly 20

15. Lawson 20

16. Sainz 16

17. Bortoleto 14

18. Tsunoda 10

19. Bearman 8

20. Colapinto 0

21. Doohan 0

Konstrukteurspokal

01. McLaren 559 Punkte

02. Ferrari 260

03. Mercedes 236

04. Red Bull Racing 194

05. Williams 70

06. Aston Martin 52

07. Sauber 51

08. Racing Bulls 45

09. Haas 35

10. Alpine 20

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