Der frühere Formel-1-Teamchef Günther Steiner erklärt, was er von der grossen Regeländerung im nächsten Jahr erwartet und spricht auch über die Arbeit mit Rookies und erfahreneren GP-Piloten.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Als Teamchef von Haas durfte Günther Steiner sowohl mit ganz unerfahrenen Piloten als auch mit routinierten GP-Stars arbeiten. Die Frage, ob es schwieriger ist, einen Rookie zur Geduld zu ermahnen, oder ob die Herausforderung, einen erfahreneren Piloten zu motivieren, grösser sei, hat er denn auch eine klare Antwort.
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Im "F1 Explains Podcast", sagt der Meraner: "Die Arbeitslast ist die gleiche, aber die Arbeit selbst unterscheidet sich, je nach dem, ob du erfahrene Piloten oder Rookies hast. Ich würde sagen, es ist schwieriger, einen Rookie dazu zu bringen, ruhig zu bleiben und sich Zeit zu nehmen. Denn sie denken immer, dass sie nicht mehr dabei sein können, wenn sie nicht gleich die richtige Leistung liefern. Aber sobald sie dir glauben, dass du sie unterstützt, ist es auch okay." Einen unmotivierten Routinier müsse man einfach austauschen. "Denn auch wenn es ein langsames Auto ist, das du fährst, ist es immer noch ziemlich cool zu fahren. Die sind dann immer noch ziemlich schnell. Und wenn dich das nicht motiviert, was dann?", fragt der ehemalige Haas-Teamchef, der sich auch zu den neuen Regeln äussert, die 2026 umgesetzt werden.
Steiner ist überzeugt: "Das wird alles durcheinander wirbeln, denn keiner weiss, was kommt. Das ist auch gut so. Es wird sich so viel verändern, der Motor und das Chassis werden anders werden. Da gibt es so viele Fragezeichen. Das erste und grösste ist, wer wird mit der neuen Antriebseinheit am Besten dastehen? Keiner weiss, was die Konkurrenz macht. Du kannst also sagen, dass du einen guten Job gemacht hast, aber wenn einer einen besseren Job macht, dann ist er dennoch vorne. Das wird also ein interessantes Jahr."
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Dass er selbst nicht mehr dabei ist, stört den Südtiroler nicht - im Gegenteil: "Ich bin ziemlich glücklich mit meiner aktuellen Situation. Denn so kann ich spekulieren und muss mich nicht davor fürchten. Denn als Teamchef fürchtest du natürlich, nicht auf die richtige Antriebseinheit gesetzt zu haben. Du hoffst, dass du mit dem Motor antrittst, der allen überlegen ist."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Miami-GP, Miami International Autodrome
01. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:28:51,587 h 02. Lando Norris (GB), McLaren, +4,630 sec 03. George Russell (GB), Mercedes, +37,644 04. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +39,956 05. Alex Albon (T), Williams, +48,067 06. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +55,502 07. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +57,036 08. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +1:00,186 min 09. Carlos Sainz (E), Williams, +1:00,577 10. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +1:14,434 11. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +1:14,602 12. Esteban Ocon (F), Haas, +1:22,006 13. Pierre Gasly (F), Alpine, +1:30,445 14. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +1 Runde 15. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +1 Runde 16. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1 Runde Out Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, Aufgabe nach Kollision Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, Antriebseinheit Oliver Bearman (GB), Haas, Antriebseinheit Jack Doohan (AUS), Alpine, Reifenschaden nach Kollision WM-Stand (nach 6 von 24 Grands Prix und 2 von 6 Sprints)
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Fahrer 01. Piastri 131 Punkte 02. Norris 115 03. Verstappen 99 04. Russell 93 05. Leclerc 53 06. Antonelli 48 07. Hamilton 41 08. Albon 30 09. Ocon 14 10. Stroll 14 11. Tsunoda 9 12. Gasly 7 13. Sainz 7 14. Hülkenberg 6 15. Bearman 6 16. Hadjar 5 17. Alonso 0 18. Lawson 0 19. Doohan 0 20. Bortoleto 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 246 Punkte 02. Mercedes 141 03. Red Bull Racing 105 04. Ferrari 94 05. Williams 37 06. Haas 20 07. Aston Martin 14 08. Racing Bulls 8 09. Alpine 7 10. Sauber 6
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