Hamilton, Verstappen, Alonso oder Hülkenberg krank: Wer würde einspringen?
Vor zwei Jahren hatten die GP-Reservisten Einiges zu tun: Oliver Bearman sprang für Carlos Sainz (Ferrari) und Kevin Magnussen (Haas) ein, Liam Lawson ersetzte Daniel Ricciardo. Wer würde 2026 helfen?
Erstmals seit zehn Jahren haben wir wieder 22 Fahrer im Formel-1-Feld, die Fans freuen sich auf eine spannende Saison mit dieser neuen Rennwagen-Generation.
Was sich nicht geändert hat: Immer wieder kommt es vor, dass ein Pilot sein Cockpit unfreiwillig freigeben muss. So wurde Carlos Sainz im Frühling 2024 am Blinddarm operiert, Ferrari-Zögling Oliver Bearman kam zu einem ersten Grand Prix.
Im weiteren Verlauf der Saison sprang der gleiche Bearman auch bei Ferrari-Kunde Haas ein, als Kevin Magnussen zu viele Strafknöllchen gesammelt hatte.
Aber was passiert 2026, wenn Lewis Hamilton, Max Verstappen, Fernando Alonso oder Nico Hülkenberg unpässlich sind? Wir machen einen kleinen Rundgang durchs Startfeld.
McLaren
Der Konstrukteurs-Weltmeister hat den italienischen Formel-3- und Formel-2-Champion Leonardo Fornaroli verpflichtet. Der 21-jährige Italiener aus Piacenza steigt ein, wenn Champion Lando Norris oder der Australier Oscar Piastri das nicht kann. Zweiter Reservist bei McLaren ist der mexikanische IndyCar-Fahrer Pato O’Ward.
Mercedes
Nachdem Valtteri Bottas bei Cadillac wieder einen Formel-1-Stammplatz erhalten hat, käme für George Russell oder Kimi Räikkönen der Däne Frederik Vesti (24) zum Einsatz. Zudem hat Mercedes den Paraguayer Joshua Dürksen (21) unter Vertrag genommen.
Red Bull Racing
Yuki Tsunoda ist vom Stammfahrer bei Red Bull Racing zum Reservisten für RBR und für die Racing Bulls gemacht worden.
Ferrari
Der Chinese Zhou Guanyu hat sich Richtung Cadillac vertschüsst, daher ist der frühere GP-Fahrer Antonio Giovinazzi (32) derzeit der einzige Ferrari-Reservist.
Williams
Als dritten Mann neben Carlos Sainz und Alex Albon hat der Traditionsrennstall Williams den Engländer Luke Browning (24) nominiert.
Racing Bulls
Yuki Tsunoda ist der einzige Fahrer, der gleich bei zwei Rennställen einspringen könnte – bei Red Bull Racing und bei den Racing Bulls.
Aston Martin
Als Ersatzfahrer für Fernando Alonso und Lance Stroll stehen bereit – der US-Amerikaner Jak Crawford (20) und der Belgier Stoffel Vandoorne (33).
Haas
Der US-amerikanische Rennstall von Werkzeugmaschinen-Hersteller Gene Haas hat für Esteban Ocon und Oliver Bearman zwei Reservisten aufgeboten: den Australier Jack Doohan (23) und den Japaner Ryo Hirakawa (31).
Audi
Audi hat beim Autosport-Weltverband FIA derzeit keinen dritten Fahrer angemeldet.
Alpine
Paul Aron aus Estland steht wie 2025 bereit, sollte Pierre Gasly oder Franco Colapinto unpässlich sein.
Cadillac
Wenn die Routiniers Valtteri Bottas oder Sergio Pérez das Handtuch werfen müssen, wäre der Chinese Zhou Guanyu (26) erste Wahl. Der Franzose Simon Pagenaud und der Pietro Fittipaldi (Doppelbürger Brasilien/USA) sind nur für Simulator-Arbeit verpflichtet. IndyCar-Ass Colton Herta (25) fährt 2026 in der Formel 2 und wäre für einen GP-Einsatz noch nicht bereit.
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