Mercedes-Motorsportchef glaubt auch mit stark verbessertem Auto auf dem technisch passenden Kurs von Budapest nicht an den ersten Saisonsieg seines Teams.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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[*Person Norbert Haug*] bleibt skeptisch. Auch für das Rennen auf dem Hungaroring am kommenden Wochenende (24. bis 26. Juli) sieht der Motorenchef von Mercedes sein Team noch nicht wieder auf Siegkurs.
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Haug sagt: "Ich würde unser Auto noch nicht für gut genug halten, unseren 2008 mit Heikki errungen Sieg zu wiederholen." Der Finne Heikki Kovalainen hatte im Vorjahr den Erfolg, seinen bislang einzigen in der Formel 1, durch einen späten technischen Defekt am Auto des bis dahin führenden Felipe Massa (Ferrari) geerbt.
Haug hofft dennoch, dass der "zweitlangsamste Kurs im Kalender mit seinem Schwerpunkt auf mechanischem Grip dem Charakter unseres Autos entgegen kommen sollte", wie beim Rennen im noch langsameren Monaco Ende Mai.
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Dort legte Kovalainen in der Qualifikation seine mit Abstand beste Startplatzierung (7.) 2009 vor. Und Weltmeister Lewis Hamilton fuhr im Silberpfeil von Rang 20 aus auf Platz 12 vor.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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McLaren-Temchef Martin Whitmarsh ist optimistischer als sein Partner Haug, hegt nach den umfangreichen aerodynamischen Verbesserungen am MP 4-24, die beim Deutschland-GP zu einem erkennbaren Aufschwung geführt hatten, den ersten Saisonsieg auf dem Kurs bei Budapest für möglich.
Haug kann sich jedoch relativ entspannt zurücklehnen, denn Mercedes demonstrierte seine Leistungsfähigkeit bislang trotz Flaute mit McLaren eindrucksvoll: die Stuttgarter Motoren gewannen 2009 schon sechs GP, wenn auch jene in den BrawnGP.
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