Honda-Rennleiter Yusuke Hasegawa fürchtet, dass die neue Version der Formel-1-Antriebseinheit nicht wie versprochen zum nächsten GP-Wochenende in Kanada bereit sein wird.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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In Monte Carlo musste McLaren-Honda zwar wieder einen schmerzhaften Doppelnuller hinnehmen, allerdings nicht aus technischen Gründen, sondern weil sich sowohl Jenson Button als auch Stoffel Vandoorne mit einem Crash vor dem Fallen der Zielflagge verabschiedet hatten.
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Zuvor hatten der Edelreservist, der für Indy-500-Gaststarter Fernando Alonso eingesprungen ist, und der belgische Rookie allerdings bewiesen, dass McLaren in diesem Jahr ein gutes Auto gelungen ist. Beide Schützlinge von Eric Boullier und Zak Brown schafften es im Abschlusstraining bis zum Top-10-Qualifying, wobei Vandoorne dieses nicht mehr bestreiten konnte, weil er ganz zum Ende des Q2 die Leitplanken küsste. Dennoch zeigte das Qualifying-Ergebnis klar, dass der Traditionsrennstall aus Woking keinen schlechten Renner für dieses Jahr gebaut hat. Einzig an der Antriebseinheit mangelt es, denn dieser mangelt es im Vergleich zur Konkurrenz nicht nur an Leistung, sie lässt die Piloten auch zu oft im Stich.
"Das Hauptproblem sind Vibrationen beim Hochschalten", gestand Honda-Rennchef Yusuke Hasegawa in Monte Carlo. Abhilfe soll eine neue Version der Antriebseinheit bringen, die die Japaner für das Rennwochenende in Japan versprochen haben. Allerdings scheint ihnen die Zeit auszugehen.
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"Ich gebe nicht auf und wir unternehmen alles, um bis zum Donnerstag vor dem Rennen bereit zu sein, aber ich kann es nicht versprechen", erklärte der Rennleiter vor laufender Kamera, und verriet: "Wir konnten mit den Updates bereits ein bisschen Performance finden, aber nicht genug, um einen Motorwechsel für das nächste Rennen zu rechtfertigen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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"Wir haben noch nicht an der Abstimmung gearbeitet, wenn wir das nicht hinbekommen, kann das Probleme bei der Fahrbarkeit mit sich bringen, deshalb sind die Einstellungen sehr wichtig. Wir haben auch noch einige andere Elemente in der Entwicklung, die wir einführen werden, sobald deren Standfestigkeit geprüft wurde. Noch sind diese nicht bereit. Aber wir haben einige Sachen, die bereit sind", erzählte Hasegawa weiter, und stellte noch einmal klar: "Es wird sehr eng für ein grosses Update in Kanada."
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