Auch im Rahmen der Formel-1-Testfahrten waren die Buhrufe, die Champion Max Verstappen und Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner bei der F1-75-Liveshow in London kassiert haben, ein Thema.
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Zum 75. Jubiläum, das die Formel 1 in diesem Jahr feiert, haben sich die Verantwortlichen des Sports etwas ganz Besonderes ausgedacht: Alle zehn GP-Rennställe stellten die Lackierungen für die diesjährige Saison in einer gemeinsamen Show in der O2-Arena in London vor. Die Zuschauer freuten sich grösstenteils über die Präsentationen und Auftritte ihrer Stars.
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Aber sowohl Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner und der vierfache Weltmeister Max Verstappen als auch der Autosport-Weltverband FIA kassierten Buhrufe. Die FIA reagierte darauf und verurteilte dieses Verhalten, gleichzeitig forderte ein Sprecher des Verbands: "Wir fordern die Sportgemeinschaft auf, die Auswirkungen ihrer Handlungen sowohl online als auch offline zu bedenken." Im Rahmen der Formel-1-Testfahrten in Bahrain wurde auch Horner auf die Buhrufe angesprochen. Und der Brite erklärte: "Die Fans werden immer die Teams und Fahrer anfeuern und unterstützen, die ihnen gefallen, und wir waren in den letzten Jahren die Protagonisten des Sports."
"Die einzige Enttäuschung war der Empfang, der Max als Weltmeister bereitet wurde. Aber im Sport spielt die Leidenschaft immer eine Rolle und das wird sie auch in Zukunft. Ich denke auch, dass die Unterstützung anders ausgefallen wäre, hätte diese Veranstaltung in den Niederlanden stattgefunden", fügte Horner an.
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Später präzisierte der 51-Jährige auch: "Die Fans sind die DNA des Sports und die Fangemeinde hat sich in den vergangenen Jahren verändert, sie ist gewachsen und vielfältiger geworden. Sport ist aber immer polarisierend und je nach dem, wo man auf der Welt Rennen fährt, fällt auch die Reaktion der Zuschauer unterschiedlich aus. Das ist in jeder Sportart so."
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Der Teamchef stellte auf Nachfrage auch klar, dass die Stellungnahme der FIA nicht auf Druck des Teams gemacht wurde. "Sie haben ihr eigenes Statement herausgegeben und wir haben sicherlich nicht danach verlangt. Wir hatten keine Gespräche mit der FIA nach der Veranstaltung."
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