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In Formel-1-Kreisen ist der Name Mario Illien bekannt: Mit den Triebwerken des Schweizer Motorenbauers errang McLaren-Mercedes 1998 und 1999 den Formel-1-Fahrertitel. Zuletzt agierte der 61-Jährige als Mitglied der Arbeitsgruppe des Automobil-Weltverbands FIA, die das künftige Motoren-Reglement unter die Lupe genommen hat. Im Gegensatz zum ursprünglich geplanten Vierzylinder-Motor seien die V6-Turbo-Aggregate eine gute Lösung, erklärte Illien gegenüber www.ennstal-classic.at. "Mit dem Vierzylinder war ich nicht glücklich. Ein Vierzylinder-Motor gehört nicht in ein Formelauto."
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Auch dass die Motoren-Entwicklung in der Formel 1 derzeit eingefroren ist, missfällt dem Schweizer: "Die Regeln, wie sie zurzeit sind, dass sie eingefroren sind, damit habe ich ein bisschen Mühe. Wir haben verschiedene Hersteller, und eigentlich haben alle denselben Motor. Weil es einfach zu stark reglementiert ist." Raum für Innovationen sieht er bei der Energierückgewinnung, die im neuen Reglement ein paar Schritte weiter geht als das derzeitige Regelwerk: "Man kann 120 kW Energie zurückgewinnen, da handelt es sich um Bremsenergie. Zusätzlich kann man eine Compound-Turbine einsetzen. Die kann man direkt in der Mechanik anbringen, oder man kann einen Generator damit betreiben und die Energie elektrisch speichern oder wie auch immer. Also das sind verschiedene Möglichkeiten, Energie zurückzugewinnen, und man kann auch mehr Energie wieder einsetzen, um zu beschleunigen."
Ein Formel-1-Comeback seiner Motorenschmiede Ilmor Engineering ist derzeit nicht geplant, aber Illien will eine Rückkehr in die Königsklasse auch nicht ausschliessen: "Wenn ein Hersteller einen Motor von uns möchte, dann habe ich sicher Interesse, mir das anzusehen. Aber es müsste sich um ein langfristiges Engagement handeln – denn einen Motor und auch seinen Einsatz muss man über mehrere Jahre hinweg planen." Illien ist sich sicher: "Auch das neue Reglement birgt Schlupflöcher. Die Gesetzgeber denken nie an jede Kleinigkeit."
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