Williams-Teamchef Vowles: Die nächsten fünf Wochen werden die härtesten
Williams erwischte einen schlechten Start ins neue Formel-1-Reglement. Mit der langen Frühlingspause haben die Briten nun eine Chance auf Wiedergutmachung. Doch das wird nicht einfach.
Für Williams war der F1-GP in Japan eine Enttäuschung. Carlos Sainz wurde 15., konnte immerhin einige Autos der Konkurrenz hinter sich lassen. Für Alex Albon war die Lage in der Schlussphase des Grand Prix aber so aussichtslos, dass er sein Rennen in ein improvisiertes viertes freies Training verwandelte, mehrere Boxenstopps machte und Daten auf unterschiedlichen Reifen sammelte. An Racing war nicht mehr zu denken.
Nachsitzen in der April-Pause
Mit den gesammelten Daten steht nun in der kurzfristigen Pause von über einem Monat durch die GP-Absagen in Bahrain und Saudi-Arabien intensive Arbeit an. Denn viel ist aufzuholen.
Williams hatte den Shakedown in Barcelona zu Beginn der Saison komplett sausen lassen, tat sich in der Frühphase der Entwicklung des neuen Boliden extrem schwer. Bei den Tests in Bahrain und in den ersten Rennen konnte das Team den Rückstand ein wenig aufholen – profitiert im Gesamtbild aber auch ein wenig davon, dass es bei der Konkurrenz um Cadillac und Aston Martin noch schlechter läuft.
Vowles: Pause optimal nutzen
Teamchef James Vowles sagte nach dem dritten Rennwochenende: «Wir müssen die nächsten fünf Wochen, die vor uns liegen, optimal nutzen. Der Renntag in Suzuka war schmerzhaft, aber ich möchte einen Schlussstrich darunter ziehen und sicherstellen, dass wir in jedem weiteren Rennen dieses Jahres an Leistung zulegen und uns jedes Wochenende wieder in die Punkteränge vorarbeiten.»
Das Ziel: Punkte in Miami
Und der Brite kündigte an: «Die nächsten fünf Wochen werden für uns zu den härtesten gehören – und das ist auch beabsichtigt –, denn wir werden alles geben und dafür sorgen, dass wir in Miami mit einem Auto zurückkehren, das würdig ist, Punkte zu holen.» Hohe Ziele also – und Glück für Williams, die mit der fünfwöchigen Pause eine Chance haben könnten, die Fehler des Winters wettzumachen.
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