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Jean Alesi: «Melbourne wie Monaco und Barcelona»
Für Pirelli beginnt am kommenden Wochenende das vierte Jahr als alleiniger Reifenlieferant in der Königsklasse. Der erste Grand Prix des Jahres 2014 wird aufgrund der Regeländerungen auch von den Italienern mit ganz beso
Formel 1
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Am kommenden Sonntag startet die Formel 1 in eine neue Ära und auch Reifenlieferant Pirelli betritt im vierten Jahr als Alleinausrüster Neuland. Die neuen Autos und Turbomotoren stellten die Italiener vor eine bisher ungewohnte Herausforderung und, um Probleme wie 2013 zu vermeiden, ging Pirelli bei der Reifengeneration 2014 einen relativ konservativen Weg. Auch die Medium- und weichen Pneus, die in Australien zum Einsatz kommen, sind generell härter und haltbarer als ihre Vorgänger des Jahres 2013. Diese beiden Mischungen würden am besten zu dem Straßenkurs in Melbourne passen, heißt es bei Pirelli.
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"Aufgrund der radikalsten Regeländerung in der modernen Formel 1 mussten wir völlig neue Reifen entwickeln, um der total anderen Dynamik der Formel-1-Autos des Jahres 2014 gerecht zu werden", erklärt Motorsportchef Paul Hembery. "Die drei Tests vor Saisonbeginn haben gezeigt, was für eine große Herausforderung die neuen Regeln für alle sind. Wir haben aber im Laufe des vergangenen Jahres und in den vergangenen Wintermonaten sehr hart gearbeitet, um mit einer Reihe ganz neuer Reifen aufwarten zu können, die auf diese Autos zugeschnitten sind." Alle Pneus bestünden aus einer neuen Mischung und einer neuen Konstruktion, um weniger schnell abzubauen, gleichzeitig aber das Leistungsniveau beizubehalten, sagt Hembery weiter. "Daher erwarten wir auch in diesem Jahr wieder zwei bis drei Boxenstopps pro Auto in Melbourne, wir werden aber erst genauere Aussagen machen können, nachdem wir die Autos im freien Training auf der Strecke gesehen haben. Das erste Rennen einer Saison ist immer unvorhersehbar und 2014 ist das mehr als je zuvor der Fall." Jean Alesi, Ex-Formel-1-Pilot und technischer Kommentator der Italiener, erklärt, er hätte den Albert Park immer gemocht. "Für den Fahrer bietet er Elemente eines Straßenkurses wie in Monaco, aber auch Passagen klassischer Strecken wie Barcelona. Dieses Jahr wird Melbourne noch herausfordernder sein. Mit der Rückkehr der Turbomotoren erlebt die Formel 1 einen radikalen Wechsel sowohl in der Technologie als auch beim Fahrstil. Das Drehmoment ist sowohl bei der Beschleunigung als auch am Kurvenausgang höher, was bedeutet, dass die Reifen noch resistenter gegen Durchdrehen sein und einer höheren Querbeschleunigung standhalten müssen. An all das müssen die Fahrer denken und dürfen auch nicht zu stark Gas geben, weil sich das Auto sonst dreht."
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Der Albert Park aus Reifensicht
Die Strecke in Melbourne ist seit 1996 Austragungsort des Grand Prix von Australien, ist ziemlich rutschig und bietet relativ wenig Haftung. Dadurch drehen die Räder leichter durch, wodurch der Reifenverschleiß steigt. Das Bremsen ist eine weitere Komponente in Melbourne. Es gibt mehrere Stellen, an denen der Fahrer stark bremsen muss und die Bremskräfte bis zu 5 G erreichen. Dadurch können die Reifen blockieren und Bremsplatten können eine Unwucht oder ungleichmäßigen Abrieb zur Folge haben.
In diesem Jahr gibt es ein neues elektronisches Bremssystem, das den Bremsdruck auf den Hinterreifen regelt, um die Auswirkungen des neuen Energiegewinnungssystems auszugleichen. Auch das hat Auswirkungen auf die Hinterreifen. Auf neun Abschnitten der Strecke wird voll beschleunigt und die Fahrer versuchen, die volle Leistung von rund 760 PS auf die Straße zu bringen. Dadurch können die Räder leichter durchdrehen und die Reifen schneller abbauen. Der aerodynamische Abtrieb wurde in diesem Jahr verringert, was sich auch auf die Reifen auswirkt. Rutschen kann zu ungleichmäßigem Abrieb führen und Körnen zur Folge haben. Bei den Tests vor Saisonbeginn konnte man jedoch sehen, dass das Körnen zurückgegangen und die Blasenbildung ganz verschwunden ist, trotz des verringerten Abtriebs. In Melbourne wird der linke Hinterreifen am stärksten beansprucht. Es gibt zehn Rechts- und sechs Linkskurven. Die Längskräfte, die auf die Reifen einwirken sind höher als die seitlichen Fliehkräfte.
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Letztes Jahr gewann Kimi Räikkonen den Grand Prix von Australien mit einer Zwei-Stopp-Strategie. Er startete vom siebten Platz auf superweichen Reifen und wechselte dann zwei Mal auf die Medium-Mischungen. Diese Strategie war ausschlaggebend für seinen Sieg. Fünf der sechs Bestplatzierten stoppten alle drei Mal.
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