Kimi Antonelli: Mercedes-Update ein Flop? Lehrstunde von Max Verstappen
So streben Weltmeister dem Titel entgegen: Erneut ein Top-Ergebnis für WM-Leader Kimi Antonelli, dieses Mal beim Bahrain-GP in Malaysia. Was der 20-jährige Italiener zu Problemen mit dem Auto sagt.
13. Podestplatz für Kimi Antonelli in der GP-Saison 2026, mit Platz 2 hinter Max Verstappen beim Grossen Preis von Bahrain, ausgetragen auf dem Sepang International Circuit von Malaysia.
Der 20-Jährige aus Bologna hat dadurch seinen Vorsprung in der Fahrer-WM ausgebaut auf üppige 84 Punkte, denn sein Verfolger George Russell musste wegen Motorschadens aufgeben.
Kimi bleibt seiner Linie treu, und die bedeutet: Aus jedem Rennen das bestmögliche Ergebnis holen. Und das war nach diesem turbulenten Bahrain-GP eben P2 hinter Verstappen.
Antonelli lobt: «Max war das ganze Wochenende über sehr, sehr schnell. Red Bull Racing und Max haben grossartige Arbeit geleistet, und wir hatten einfach mehr Schwierigkeiten als bei den vorherigen Rennen.»
«Wir versuchen immer noch, die jüngsten Verbesserungen am Wagen besser zu verstehen, zumal uns diese Strecke mit so einem rauen Asphalt und hohen Temperaturen das Leben schwergemacht hat. Ich hoffe, dass wir in wenigen Tagen in Singapur mehr aus dem Wagen holen können. Platz 2 war in Malaysia einfach das Maximum.»
Mercedes-Teamchef Toto Wolff schliesst nicht aus, dass Mercedes zur alten Fahrzeug-Konfiguration zurückkehren könnte. Auch Kimi Antonelli räumt ein: «Wir müssen die Frage erst noch beantworten, ob dieses Update uns nun schneller oder schlechter gemacht hat. Fairerweise stelle ich fest, dass wir in dieser Saison immer dann, wenn wir auf Pisten mit älterem Asphalt fahren, so unsere liebe Mühe haben.»
«In Zandvoort etwa war McLaren viel schneller als wir, und ich glaube, das lag an der Pistenoberfläche. Wir scheinen uns beim Umgang mit den Reifen auf solchen Belägen schwer zu tun. Ich bin sicher, in Singapur werden wir mehr über die neuen Teile lernen und dann hoffentlich das Potenzial erschliessen.»
Antonelli gibt zu: Malaysia war eine Lehrstunde. Denn Kimi führt aus: «Wann immer ich die Chance habe, in der Nähe von Lewis Hamilton und Max Verstappen zu fahren, dann versuche ich, sehr genau hinzuschauen.»
«Sepang war ein wirklich gutes Beispiel dafür, wie Max den Re-Start auf Slick-Reifen und der rutschigen Strecke gemeistert hat. Er wusste einfach viel besser, wie er das Auto positionieren muss, und hatte ein besseres Gefühl für den Grip in diesen ersten beiden Kurven und überholte mich.»
«Auch wenn es nicht schön war, überholt zu werden – ich war darüber im Auto sehr verärgert – war es trotzdem eine gute Möglichkeit, daraus zu lernen und das in Zukunft zu nutzen.»
«Und bei Lewis haben wir über viele Jahre hinweg immer wieder gesehen: Selbst wenn die Dinge schlecht laufen, lässt er nicht locker und gibt immer alles, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Er ist ein tolles Vorbild für uns alle.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach




