Sieg in Japan: Darum war Kimi Antonelli (Mercedes) trotzdem «wütend»
Mercedes-Pilot Kimi Antonelli fuhr in Japan zu seinem zweiten Formel-1-GP-Sieg in Serie. Doch zu Beginn des Rennens war der junge Italiener richtig sauer auf sich selbst.
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Mercedes-Pilot Kimi Antonelli startete in Suzuka von der Pole und siegte im Japan-GP. Doch der Weg zu seinem zweiten Formel-1-Sieg war nicht ganz so geschmeidig, wie die Statistik es vermuten ließ. Nach einem schlechten Start fiel der Italiener erst weit zurück – und ärgerte sich massiv über sich selbst.
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Antonelli enttäuscht über schwachen Start Antonelli nach dem Rennen: «Es war schön, wieder ganz oben auf dem Podium zu stehen. Natürlich ist es ein ganz besonderer Sieg und eine ganz besondere Strecke. Einerseits bin ich sehr glücklich, andererseits bin ich ein bisschen enttäuscht darüber, wie der Start gelaufen ist. Das ist ein Bereich, an dem ich noch viel arbeiten muss, denn es ist definitiv nicht gut genug und ich mache mir das Leben damit nur viel schwerer.» Nach dem Start war der Italiener von Platz 1 auf Rang 6 zurückgefallen, war von den gut wegkommenden Ferrari und McLaren und Kollege George Russell überholt worden. Die Räder beim jungen Mercedes-Piloten drehten durch, die Konkurrenz zog vorbei. Nicht das erste Mal in dieser Saison. Antonelli tut sich schwer bei den Starts. Mit einem guten Tempo im Rennen und Safety-Car-Glück konnte er aber am Ende trotzdem gewinnen.
Ursachenforschung: Kupplung zu spät Antonelli über die Ursachen für das Startproblem: «Ich glaube, ich habe die Kupplung einfach etwas zu spät kommen lassen, später als ich sollte, und natürlich waren die Reifen auch etwas kälter, sodass ich offensichtlich über den verfügbaren Grip hinausgegangen bin und viele Plätze verloren habe.»
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Am Ende der ersten Runde war der Pole-Mann nur noch Sechster. Antonelli: «Ich war sehr wütend.» Die Wut verwandelte er erfolgreich in Siegeswillen. Und in der fünfwöchigen GP-Pause hat er nun reichlich Zeit, die Starts im Simulator zu üben...
George Russell hat ein Problem, der Formel-1-Rennstall von Mercedes hat ein Luxus-Problem: Der 19-jährige Kimi Antonelli nimmt dem erfahrenen George Russell die Butter vom Brot.
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Kimi AntonelliMercedes-AMG Petronas Formula One Team
Kimi Antonelli
Mercedes-AMG Petronas Formula One Team
12
53
1:28:03,403
1:32,432
25
02
Oscar PiastriMcLaren Formula 1 Team
Oscar Piastri
McLaren Formula 1 Team
81
53
+13,722
1:32,996
18
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Charles LeclercScuderia Ferrari HP
Charles Leclerc
Scuderia Ferrari HP
16
53
+15,270
1:32,634
15
04
George RussellMercedes-AMG Petronas Formula One Team
George Russell
Mercedes-AMG Petronas Formula One Team
63
53
+15,754
1:32,549
12
05
Lando NorrisMcLaren Formula 1 Team
Lando Norris
McLaren Formula 1 Team
1
53
+23,479
1:33,208
10
06
Lewis HamiltonScuderia Ferrari HP
Lewis Hamilton
Scuderia Ferrari HP
44
53
+25,037
1:32,777
8
07
Pierre GaslyBWT Alpine Formula One Team
Pierre Gasly
BWT Alpine Formula One Team
10
53
+32,340
1:33,691
6
08
Max VerstappenOracle Red Bull Racing
Max Verstappen
Oracle Red Bull Racing
3
53
+32,677
1:33,552
4
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Liam LawsonVisa Cash App Racing Bulls Formula One Team
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