Miguel Oliveira bescherte BMW den ersten magischen Moment der SBK-WM 2026
Der Europaauftakt in Portimão war der perfekte Ort für die ersten Podestplätze von BMW in der noch jungen Superbike-WM 2026. Miguel Oliveira wurde gefeiert wie ein Popstar.
Bereits auf Phillip Island zeigte Miguel Oliveira, dass er sich schnell an das Superbike-Format und auch an die nicht ganz einfache BMW M1000RR anpassen kann. Weil der Portugiese aber in der Superpole gestürzt war und von der letzten Startposition ins Rennen ging (21), endeten seine sehenswerten Aufholjagden in den Hauptrennen auf den Plätzen 8 und 7.
Bei seinem Heimrennen in Portimão sicherte sich der 31-Jährige mit Startplatz 4 eine weitaus bessere Ausgangsposition. Von vollen Tribünen skandierten die Fans den Namen des BMW-Piloten und pushten ihn zu Höchstleistungen. Dritte Plätze mit 4,8 sec, 2,4 sec und 7 sec Rückstand auf Dreifach-Sieger Nicolò Bulega (Ducati) waren der verdiente Lohn für seinen Einsatz.
Bei BMW sorgten die ersten Podestplätze der Superbike-WM 2026 für Erleichterung. «Es war der perfekte Start in unsere Europasaison», sagte Sven Blusch, Leiter von BMW Motorrad Motorsport. «Wir sind alle noch überwältigt von der Atmosphäre. Es war wirklich ein besonderes Wochenende. Miguels Heimrennen, ihn in allen drei Rennen auf dem Podium zu sehen, und dazu mehr als 82.000 Zuschauer – das haben wir so noch nie erlebt. Für Miguel und die portugiesischen Fans war es ein magisches Wochenende, und für uns ebenfalls.»
Klar ist: Die Unterstützung seiner Landsleute hat Oliveira gepusht, doch ohne ein konkurrenzfähiges Motorrad sind Top-3-Ergebnisse in der Top-Kategorie der seriennahen Weltmeisterschaft nicht möglich.
«Ein großer Dank an das Team in München, Berlin und England. Alle haben über den Winter einen Wahnsinnsjob gemacht. Wir haben alle gehofft, bald wieder auf dem Podium zu sein, aber dass es so schnell klappt, ist besonders», lobte der BMW-Manager. «Wir haben über den Winter sehr hart gearbeitet, um mit unseren neuen Fahrern so schnell wie möglich an die Spitze zu kommen. Wir haben gesagt: Erst Top-10-Ergebnisse, dann Top-5-Ergebnisse. Jetzt sind wir schon bei Podien. Und das ist erst der Anfang, wir werden weiterarbeiten, um ganz oben zu stehen. Man muss Miguel ein absolutes Kompliment aussprechen für die Leistung, die er an diesem Wochenende gezeigt hat.»
Unter Wert geschlagen sieht Blusch den zweiten Werkspiloten, Danilo Petrucci. Der Italiener erreichte die Plätze 10, 12 und 7. «Man darf nicht vergessen, dass dies erst unser zweites gemeinsames Rennwochenende war», erklärte Blusch. «Im Qualifying hat es bei ihm nicht ganz gepasst, und das Überholen ist hier sehr schwierig. Doch auch Danilos Pace war sehr gut. Er hat einen sehr guten Job gemacht, und ich denke, dass wir auch ihn schnell auf das Podium bringen. Wir sind unglaublich happy mit unserer Fahrerpaarung und schauen jetzt nach Assen.»
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