Fernando Alonso (Aston Martin): Freude über erstes Rennen ohne Pannen-Aus
Drittes Formel-1-Rennen der Saison – aber das erste, das Fernando Alonso auch tatsächlich beenden konnte. Der Aston-Martin-Pilot kam in Suzuka ins Ziel und feiert es als Fortschritt.
Wenn ein Sieg in weiter Ferne liegt, dann ist die Sichtung der Zielflagge schon ein Erfolgserlebnis. Im dritten Grand Prix der Saison 2026 ist Fernando Alonso in seinem Aston Martin erstmals eine volle Renndistanz gefahren. In Melbourne/Australien und Shanghai/China hatte er jeweils mit technischen Problemen abstellen müssen.
Alonso spricht von Fortschritten
Alonso, der vor dem Wochenende erstmals Vater geworden war, sagte nach dem Japan-GP im vollen Umfang über 53 Runden: «Dass wir das Rennen hier in Suzuka heute zu Ende fahren konnten, zeigt deutliche Fortschritte für das Team, und das ist ein großer Pluspunkt, den wir aus diesem Wochenende mitnehmen sollten.» Schön für Motorenlieferant Honda, dass es ausgerechnet beim Heimspiel in Japan mit dem ersten beendeten Rennen klappte.
Aston Martin war mit einer Reihe von Problemen in die neue Saison gestartet, hatte zunächst weite Teile des Shakedowns in Barcelona verpasst und konnte dann bei den Tests in Bahrain wegen Verlässlichkeitsproblemen nur wenig fahren. Fahrer und Team klagten außerdem über schlimme Vibrationen im Auto. An den ersten beiden Wochenenden konnte keiner der beiden Aston Martins einen GP beenden.Nun immerhin einer.
Erstes Mal Ziellinie im GP
Aston Martin war mit hohen Ansprüchen an sich selbst ins neue Reglement gestartet – und freut sich nun über einen GP ohne DNF. Es steht für das Team aus dem englischen Silverstone noch jede Menge Arbeit an. Alonso: «Auch wenn uns das Tempo fehlte, hat es dennoch Spaß gemacht, wertvolle Rennkilometer zu sammeln und gemeinsam mit Lance ein Rennen zu fahren.»
Alonsos Teamkollege Lance Stroll konnte das Rennen allerdings nicht beenden, musste nach 30 gefahrenen Runden mit einem technischen Defekt abstellen. Nach dem Rennen nannte das Team ein Problem mit dem Wasserdruck am Verbrennermotor als Ursache.
Stroll: «Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich ein unterhaltsames Rennen und konnte mich gegen Fernando verteidigen, aber es ist klar, dass wir an vielen Dingen arbeiten müssen und deutlich an Geschwindigkeit zulegen müssen. Wir kennen die Probleme, die wir haben, also geht es darum, diese so schnell wie möglich anzugehen.» Immerhin: Das Team hat jetzt wegen der Rennabsagen im Nahen Osten – so wie die anderen Rennställe auch – über einen Monat Zeit, an den Baustellen zu arbeiten.
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