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Maximilian Kofler wird mit 24-Stunden-Job für Le Mans überrascht

Nach dem Aufstieg seines IDM Superbike-Teams in die Supersport-WM hat der Österreicher aktuell noch kein festes Betätigungsfeld, ist aber jederzeit startklar. Nächster Halt: Der EWC-Auftakt.

Von

Esther Babel und Jordi Gutiérrez

Endurance-WM

Im Artikel erwähnt



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Am vergangenen Wochenende stand Maximilian Kofler noch in Portugal an der Boxenmauer von Portimao und drückte seinem jüngeren Bruder Andreas bei dessen Start in die Supersport-Saison 2026, Australien hatte die Mannschaft aus Österreich noch ausgelassen, die Daumen. Dieser fuhr bei seiner Premiere mit der Yamaha die Plätze 21 und 24 ein.

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Wenn Andreas Kofler demnächst beim WM-Lauf Assen wieder auf Punktejagd geht, muss er das ohne den großen Bruder an seiner Seite tun. Denn Maximilian Kofler, der in diesem Jahr bei keiner Superbike-Serie fest eingeschrieben ist, wird selbst auf dem Motorrad sitzen. Er hat überraschend einen Platz für die 24-Stunden von Le Mans, dem diesjährigen Auftakt zur Langstrecken-WM, ergattert.

«Unerwartet und kurzfristig», umschrieb Max Kofler am Rande des portugiesischen WM-Geschehens seine spontane Verpflichtung. «Leider kann ich den Test im Vorfeld in dieser Woche nicht mitfahren. Mit der Heimreise von Portimao und der Arbeit daheim geht sich das mit dem Test nicht aus. Aber grundsätzlich kenn ich die R1, ich kenne die Strecke. Von dem her ist es jetzt nicht die beste Vorbereitung, aber ich kenne zumindest alles.»

Und dann sehen vielleicht auch andere Teams, dass sie mich jederzeit anrufen können, auch aus der Euro Moto (vormals IDM)

Maximilian Kofler

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«Mich erwartet jetzt also nichts ganz Neues», lautete seine Fazit. Auch das 24-Stunden Marathon-Programm ist für den Österreicher nicht neu, die Erfahrung hatte er schon im Vorjahr machen dürfen. «Le Mans und 24 Stunden kenne ich. Ich will es dieses Jahr besser machen. Letztes Jahr habe ich etwa vier Stunden vor Schluss das Moped niedergelegt. Das will ich dieses Jahr nicht machen.»

Maximilian Kofler hat für das Event in der oberen Kategorie der Langstrecken-WM angeheuert, im Vorjahr war es noch die Stock-Klasse. «Beim Team Motobox Kremer», so sein diesjähriger Teilzeit-Job. «Es wird schon ein wenig anders», meinte er mit Blick auf das Rennen. «In der Stock-Klasse darfst du zu viert fahren und in der EWC-Klasse nur zu dritt. Sprich: Kürzere Pausen zwischen den Stints und mehr Fahrzeit, dafür ein Dienstags-Training. Mal schauen, was wir da zusammenbringen. Und dann sehen vielleicht auch andere Teams, dass sie mich jederzeit anrufen können, auch aus der Euro Moto (vormals IDM).»

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