Speedway: Australier gewinnen zwei prestigeträchtige Rennen in Polen
Beim Edward Jancarz Memorial sowie beim Rennen der besten Ligafahrer triumphierten in Polen Jack Holder und Brady Kurtz, während Speedway-Weltmeister Bartosz Zmarzlik jeweils das Finale verpasste.
Gleich zwei prestigeträchtige Speedwayrennen standen in Polen am letzten März-Wochenende auf dem Plan. Das bot wenige Wochen vor dem Start der Grand-Prix-Saison in Landshut Anfang Mai die Möglichkeit zu einer ersten Standortbestimmung, da sowohl beim Edward Jancarz Memorial in Landsberg (Gorzow) als auch beim Rennen der besten Einzelfahrer der polnischen Liga in Lodsch einige GP-Stars in den Line-ups standen.
In Landsberg waren in den Vorläufen der Australier Jack Holder und Weltmeister Bartosz Zmarzlik mit je 14 Zählern die Besten. Während Holder als Zweitplatzierter hinter dem Letten Andzejs Lebedevs auch sicher ins Finale einzog, scheiterte Weltmeister Bartosz Zmarzlik unerwartet. Nach dem Start setzte sich Oskar Paluch vor ihn und außen herum zog der Norweger Mathias Pollestad an beiden vorbei an die Spitze. Zmarzlik biss sich an Paluch die Zähne aus, auch wenn es in der letzten Kurve noch einmal eng wurde. Im Finale übernahm Jack Holder vom Start weg die Spitze und konnte sich vom Verfolgerfeld absetzen, während sich Lebedevs ein Duell mit Pollestad um den zweiten Rang lieferte und diesen niederringen konnte.
Zmarzlik musste in den Last-Chance-Heat
In Lodsch fand das Rennen der besten Ligafahrer Polens statt. In diesem wurde nach aktuellem Grand-Prix-System gefahren, in dem sich die beiden Topscorer direkt für das Tagesfinale qualifizieren. Nach Abschluss der 20 Vorläufe waren drei Fahrer mit zwölf Punkten an der Spitze der Wertung: Da Brady Kurtz und Mikkel Michelsen drei Laufsiege eingefahren hatten und Zmarzlik nur zwei, musste der Pole in die Last-Chance-Läufe. Für Zmarzlik war im ersten Last-Chance-Heat Schluss, da er hinter Martin Vaculik als Zweiter ins Ziel kam. Jack Holder schied im zweiten Last-Chance-Heat hinter Przemyslaw Pawlicki aus. Im Finale konnte Kurtz sich an die Spitze des Feldes setzen und seinen Vorsprung Runde um Runde ausbauen, der Vizeweltmeister sorgte so für den zweiten australischen Erfolg.
Ergebnisse Edward Jancarz Memorial Landsberg/PL (28. März):
Jack Holder (AUS), 14 Vorlaufpunkte
Andzejs Lebedevs (LV), 10
Mathias Pollestad (N), 8
Oskar Paluch (PL), 11
Bartosz Zmarzlik (PL), 14
Brady Kurtz AUS), 8
Patryk Dudek (PL), 9
Piotr Pawlicki (PL), 8
Max Fricke (AUS), 8
Dominik Kubera (PL), 6
Pawel Przedpelski (PL), 6
Mikkel Michelsen (DK), 5
Adam Bednar (CZ), 4
Anders Thomsen (DK), 4
Hubert Jablonski (PL), 3
Mateusz Cierniak (PL), 2
Halbfinale 1: 1. Andzejs Lebedevs, 2. Jack Holder, 3. Brady Kurtz, 4. Piotr Pawlicki
Halbfinale 2: 1. Mathias Pollestad, 2. Oskar Paluch, 3. Bartosz Zmarzlik, 4. Patryk Dudek
Finale: 1. Jack Holder, 2. Andzejs Lebedevs, 3. Mathias Pollestad, 4. Oskar Paluch
Ergebnisse Speedway Lodsch/PL (29. März):
Brady Kurtz (AUS), 12 Vorlaufpunkte
Martin Vaculik (SK), 9
Mikkel Michelsen (DK), 12
Przemyslaw Pawlicki (PL), 8
Bartosz Zmarzlik (PL), 12
Jack Holder (AUS), 10
Piotr Pawlicki (PL), 10
Artem Laguta (RUS), 9
Emil Sayfutdinov (RUS), 8
Maksym Drabik (PL), 7
Leon Madsen (DK), 6
Dominik Kubera (PL), 6
Michael Jepsen Jensen (DK), 6
Wiktor Przyjemski (PL), 2
Damian Ratajczak (PL), 2
Patryk Dudek (PL), 2
Villads Nagel (DK), 1
Last-Chance-Qualifier 1: 1. Martin Vaculik, 2. Bartosz Zmarzlik, 3. Emil Sayfutdinov, 4. Artem Laguta
Last-Chance-Qualifier 2: 1. Przemyslaw Pawlicki, 2. Jack Holder, 3. Piotr Pawlicki, 4. Maksym Drabik
Finale: 1. Brady Kurtz, 2. Martin Vaculik, 3. Mikkel Michelsen, 4. Przemyslaw Pawlicki
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