Laurent Mekies: «Wählten einen aggressiven Ansatz»
Red Bull Racing-Teamchef Laurent Mekies durfte sich in Zandvoort über Punkte von seinen beiden Schützlingen freuen. Der Franzose erklärte, welche Risiken das Team bei der Reifenstrategie einging.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die Ausgangslage war für Max Verstappen bereits vielversprechend: Der Lokalmatador durfte in Zandvoort von der zweiten Reihe losfahren, nachdem er im Qualifying den drittschnellsten Umlauf geschafft hatte. Sein Teamkollege Yuki Tsunoda hatte den Q3-Einzug am Samstag verpasst und musste folglich von Startplatz 12 losfahren.
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Beide kamen am Ende in die Punkte – und beide profitierten dabei auch vom Schicksal der Kontrahenten. Tsunoda wurde Neunter, nachdem Kimi Antonelli gleich zwei Zeitstrafen kassiert hatte und durch diese entsprechend weit zurückfiel. Verstappen durfte sich über den zweiten Platz freuen, nachdem der vor ihm fahrende Lando Norris durch einen Motorschaden ausgefallen war. Teamchef Laurent Mekies erklärte, dass der Grundstein für den Erfolg auch mit der gewählten Reifenstrategie gelegt wurde: "Wir wählten einen aggressiven Ansatz, indem wir auf den weichen Reifen starteten. Max hatte erneut eine fantastische erste Runde, und das war auch ein Risiko, denn wir wussten, dass die McLaren-Fahrer schnell waren und dass es schwierig werden würde, sie zu schlagen. Nur mit dieser Reifenwahl zum Start war es uns möglich, eine Chance gegen sie zu haben."
"Max hat gut auf seine weichen Reifen geachtet und auch auf der mittelharten Mischung war er gut unterwegs und gab richtig Gas – ganz Dem Red Bull Racing-Geist entsprechend", lobte der Franzose. "Er hat ohnehin das bestmögliche Resultat erzielt, mehr lag nicht drin. Und natürlich hatte Lando Pech, aber für unser Team hiess das, dass wir eine gute Punkteausbeute hatten", hielt der Teamchef zufrieden fest.
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"Yuki kam gut nach vorne, das Timing der ersten Safety-Car-Phase spielte ihm nicht in die Hände, er hätte noch weiter vorne landen können. Aber er macht einen Fortschritt nach dem anderen und der Trend zeigt in die richtige Richtung. Er arbeitet hart weiter und sorgte mit seiner Punktefahrt, dass das ein starker Sonntag für unser Team war", fuhr der 48-Jährige fort.
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Mekies, der vor seinem Wechsel zu Red Bull Racing als Teamchef beim Visa CashApp Racing Bulls Team das Zepter schwang, verpasste es auch nicht, Isack Hadjar zum dritten Platz und ersten GP-Podestrang zu gratulieren. "Das ist ein spezieller Tag für Red Bull und er verdient diesen Erfolg genauso wie alle Leute bei den Racing Bulls. Dass er mit Max aufs Podest durfte, war etwas ganz Besonderes für ihn. Die Fans hier sind besonders leidenschaftlich, und das haben wir auch alle gespürt."
Niederlande-GP, Zandvoort Circuit 01. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:38:29,849 h 02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +1,271 03. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +3,233 04. George Russell (GB), Mercedes, +5,654 05. Alex Albon (T), Williams, +6,327 06. Oliver Bearman (GB), Haas, +9,044 07. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +9,497 08. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +11,709 09. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +13,597 10. Esteban Ocon (F), Haas, +14,063 11. Franco Colapinto (RA), Alpine, +14,511 12. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +17,063 13. Carlos Sainz (E), Williams, +17,376 14. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +19,725 15. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +21,565 16. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +22,029 17. Pierre Gasly (F), Alpine, +23,629 18. Lando Norris (GB), McLaren +8 Runden * Out * wegen Motorschadens ausgeschieden, aber aufgrund der zurückgelegten Distanz gewertet Charles Leclerc (MC), Ferrari, Kollision mit Antonelli Lewis Hamilton (GB), Ferrari, Unfall
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WM-Stand (nach 15 von 24 Grands Prix und 3 von 6 Sprints) Fahrer 01. Piastri 309 Punkte 02. Norris 275 03. Verstappen 205 04. Russell 184 05. Leclerc 151 06. Hamilton 109 07. Antonelli 64 08. Albon 64 09. Hülkenberg 37 10. Hadjar 37 11. Stroll 32 12. Alonso 30 13. Ocon 28 14. Gasly 20 15. Lawson 20 16. Bearman 16 17. Sainz 16 18. Bortoleto 14 19. Tsunoda 12 20. Colapinto 0 21. Doohan 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 584 Punkte 02. Ferrari 260 03. Mercedes 248 04. Red Bull Racing 214 05. Williams 80 06. Aston Martin 62 07. Racing Bulls 60 08. Sauber 51 09. Haas 44 10. Alpine 20
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