Leclerc (Ferrari): Crash mit Antonelli völlig unnötig
Der Monegasse Charles Leclerc ist komplett bedient: Statt einer Chance auf P3 in Zandvoort wurde er von Mercedes-Fahrer Kimi Antonelli abgeräumt. Leclerc schäumt: «Das war völlig unnötig.»
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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So bald will Charles Leclerc keinen Mercedes mehr von nahem sehen: Zuerst Feindberührung mit dem Dienstwagen von George Russell, dann wurde der Monegasse beim Grand Prix der Niederlande von Mercedes-Fahrer Kimi Antonelli abgeräumt.
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Ergebnis: Der Ferrari kaputt, Leclerc hockte wie ein Häufchen Elend in den Dünen und erlebte den Rest des Traditions-GP als Zuschauer, da war es auch kein Trost, dass Antonelli eine Zehnsekunden-Strafe erhielt. Leclerc erzählt: "Zum Glück hat der Crash heftiger ausgesehen als es sich im Wagen angefühlt hat. Aber das war ein klarer Fehler von Kimi, komplett unnötig."
"Wenn du dir Unfälle anschaust, dann hast du immer den Eindruck, dass du etwas anders machen könntest. Aber hier weiss ich wirklich nicht, wie ich die Kollision hätte vermeiden können. Kimi hat etwas versucht, das in dieser Szene unrealistisch war."
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"Gewiss, auf einer Strecke wie dieser muss man sehr aggressiv fahren, wenn man überholen will. Das habe ich ja auch gegen Russell gezeigt. Das gegen George war grenzwertig, aber mir war klar, dass ich vielleicht im späteren Verlauf des Grand Prix nicht mehr viele Möglichkeiten für einen Angriff erhalten würde." "George verteidigte die Innenseite, ich ging nach aussen. Ich glaube, er hatte nicht damit gerechnet, dass ich nach aussen gehen würde, und dann fuhr er in die Kurve, als wäre ich gar nicht da. Also berührten wir uns." "Der Ausfall wegen Antonelli ist schade, denn im Rennen lief es erheblich besser als im Training. Mein Tempo war okay. Leider hing ich hinter Hadjar fest, der einen feinen Job gemacht hat, vor allem in der letzten Kurve – damit ich nach Start und Ziel nicht attackieren kann."
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Niederlande-GP, Zandvoort Circuit
01. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:38:29,849 h 02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +1,271 03. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +3,233 04. George Russell (GB), Mercedes, +5,654 05. Alex Albon (T), Williams, +6,327 06. Oliver Bearman (GB), Haas, +9,044 07. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +9,497 08. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +11,709 09. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +13,597 10. Esteban Ocon (F), Haas, +14,063 11. Franco Colapinto (RA), Alpine, +14,511 12. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +17,063 13. Carlos Sainz (E), Williams, +17,376 14. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +19,725 15. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +21,565 16. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +22,029 17. Pierre Gasly (F), Alpine, +23,629 18. Lando Norris (GB), McLaren +8 Runden * Out * wegen Motorschadens ausgeschieden, aber aufgrund der zurückgelegten Distanz gewertet Charles Leclerc (MC), Ferrari, Kollision mit Antonelli Lewis Hamilton (GB), Ferrari, Unfall WM-Stand (nach 15 von 24 Grands Prix und 3 von 6 Sprints)
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Fahrer 01. Piastri 309 Punkte 02. Norris 275 03. Verstappen 205 04. Russell 184 05. Leclerc 151 06. Hamilton 109 07. Antonelli 64 08. Albon 64 09. Hülkenberg 37 10. Hadjar 37 11. Stroll 32 12. Alonso 30 13. Ocon 28 14. Gasly 20 15. Lawson 20 16. Bearman 16 17. Sainz 16 18. Bortoleto 14 19. Tsunoda 12 20. Colapinto 0 21. Doohan 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 584 Punkte 02. Ferrari 260 03. Mercedes 248 04. Red Bull Racing 214 05. Williams 80 06. Aston Martin 62 07. Racing Bulls 60 08. Sauber 51 09. Haas 44 10. Alpine 20
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